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Duderstadt Seulinger Theatergruppe spielt „Kohle, Moss und Mäuse“
Die Region Duderstadt Seulinger Theatergruppe spielt „Kohle, Moss und Mäuse“
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00:16 03.04.2014
Der dümmste Bauer hat die ... Und manchmal nicht mal das: Das Seulinger Laientheater bringt mit ihren überzeichneten Dummköpfen das Publikum zum Lachen. Quelle: Schauenberg
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Seulingen

Zahlreiche Theaterfreunde aller Altersgruppen hatten sich am vergangenen Freitag zur Premiere des Stückes im Seulinger Bürgerhaus versammelt. Schon der Beginn des Theaterstücks ließ das Publikum über die Streiche der Bauernkinder Michel und Leni herzhaft lachen.

Die Späße zogen sich durch die gesamte Theatervorstellung und brachten das Publikum in regelmäßigen Abständen zum Toben. Jede einzelne Rolle wurde von den Darstellern überzeugend auf die Bühne gebracht. So verstand die schwerhörige Oma der Familie  alles falsch und verdrehte somit jegliche Tatsachen.

Spätestens als sie mit Gesangbuch, Weihwassergefäß und einen Buchsbaumzweig die Bühne betrat, um die Familie vor dem „Elend“, wie sie es in jedem zweitem Wort erwähnte, zu befreien, war das Gelächter im Publikum nicht mehr zu stoppen.

Bauernsohn Michel musste nach Auftrag seines Vaters als Strafe für seine Dummheit immer ein Loch in den Garten graben. Es wisse jedoch langsam nicht mehr, was der Sinn dahinter sein sollte. Und Leni hatte in ihrer Einfältigkeit den Hahn mit der Mistgabel getötet, als dieser auf der Henne saß, da sie Angst hatte, er würde er ihr etwas antun.

Gelächter und gute Stimmung

Diese und weitere kleine Anekdoten, rübergebracht in  Mimik und ausschweifender Gestik, brachten das Publikum auf Touren. Der Bürgersaal war erfüllt von Gelächter und guter Stimmung.

Seit Oktober vergangenen Jahres haben die Mitglieder der Kolpingsfamilie an rund 40 Abenden für die Aufführung geprobt. „Die Vorstellungen sind alle ausverkauft, wir haben Gäste aus Nah und Fern“, freut sich Kolping-Vorsitzender Lothar Jagemann.

Dass die Mitarbeit unterein-ander gut funktioniere, zeige ein Ereignis aus den letzten Wochen: „Markus Jung hat eine verletzungsbedingte Vertretung übernommen. Er hatte nicht viel Zeit, für die Rolle des Inspektors zu proben und meistert den Charakter trotzdem sehr überzeugend“, lobt Jagemann den Einsatz des Laienschauspielers.

Veronika Hagemann, in der Rolle als Leni, führe Regie und treffe die Vorauswahl des Stücks. „Am Ende wird jedoch gemeinsam entschieden“, weiß Jagemann. Das Bühnenbild und die Organisation der Veranstaltung verdanke er vielen ehrenamtlichen Helfen.

Von Helena Gries

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