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Duderstadt Wohltätigkeitskonzert: Fast 2355 Euro für karitative Zwecke
Die Region Duderstadt Wohltätigkeitskonzert: Fast 2355 Euro für karitative Zwecke
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18:15 21.01.2019
Die Malteser luden alle Beschenkten und Verantwortlichen zur Übergabe in ihren Räumen ein. Martin Kröger, Leiter der Bundespolizei, und Bürgermeister Wolfgang Nolte halten den symbolischen Schenk. Quelle: lel
Duderstadt

61 Jahre in Folge hat das Bundespolizeiorchester Hannover für Spenden an karitative Einrichtungen gesorgt. Auch 2018 kamen trotz des Ortswechsels von der Eichsfeldhalle ins Rathaus 2344,99 Euro Reinerlös zusammen. 221 Karten wurden verkauft und nach Abzug aller Kosten geht diese Summe an die Organisationen.

Den Reinerlös teilen sich dieses Jahr die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden St. Servatius und Hilkerode, die Bürgerstiftung, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Caritas, der Heiligabendkreis und die Malteser. Letztere stellten ihre Räumlichkeiten auf dem Schützenring 6 zur Verfügung, um zusammen zu kommen und sich gemeinsam bei den verantwortlichen Bundespolizisten, und der Stadt Duderstadt zu bedanken.

Großartige Vereinigung des Miteinanders

Bürgermeister Wolfgang Nolte bedankte sich zuallererst bei der Bundespolizei für die langjährige Kooperation. „Ich hoffe und wünsche, dass wir die großartige Vereinigung des Miteinanders noch oft erleben dürfen“, sagte Nolte in Bezug auf alle anwesenden Abgesandten der beschenkten Organisationen. Polizeidirektor Martin Kröger betonte, dass der Dank den Orchesterverantwortlichen gebühre. Seine Kollegen Steffen Reier, Christoph Sehrt und Vanessa Schuldes waren zugegen und hörten, was die Spenden bewirken werden.

Der größte Anteil wird für Seniorenarbeit aufgewendet. „Die Caritas wird das Geld für das Lorenz-Werthmann-Haus verwenden“, sagte Vorstandssprecher Ralf Regenhardt. Die Spenden sollen in Betreuungsangebote fließen. Auch die Malteser werden die Mittel in ihre Arbeit mit den Tagesklinik-Patienten fließen lassen und „versuchen, ein Café-Angebot für Angehörige oder einen Fahrdienst damit zu ermöglichen“, so Leiterin Jaqueline Haase. Die AWO plant mehrere Begegnungsformate, als nächstes steht ein Fachingsfest an. „Dafür hätten wir gern einen Alleinunterhalten statt nur Musik aus der Dose“, sagte Monika Rößing.

Heligabendkreis vermittelt zwischen allen Generationen

Das DRK hat dieses Jahr die Jugend im Blick: „Wir haben derzeit 40 bis 50 Jugendliche, die in das DRK hineinwachsen“, so der Vorsitzende Wolfgang Rudolph. Das sei auch Krögers Verdienst. In der Bürgerstiftung soll das Geld ebenfalls an die Kinder- und Jugendarbeit gehen. Zwischen allen Generationen vermittelt der Heiligabendkreis: „Der Offene Heiligabend hatte 120 Besucher, davon waren 25 Kinder“, berichtet Gerdi Breuksch. Auch dieses Jahr seien sie auf Spenden angewiesen, um einsame oder ärmere Menschen beschenken zu können.

Für das kommende Wohltätigkeitskonzert hat Kröger einen Wunsch: „Uns fehlt der Mittelbau, daran müssen wir gemeinsam arbeiten.“ Gemeint sind Menschen im Alter von 40 bis 60 Jahren. „Wer einmal da war, kommt immer wieder“, sagt er. Alle nehmen sich vor, gemeinsam auch diese Generation zur Kammermusik zu bringen.

Von Lea Lang

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