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Duderstadt Sperrzone für Silvester-Feuerwerk
Die Region Duderstadt Sperrzone für Silvester-Feuerwerk
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00:17 31.12.2016
Von Kuno Mahnkopf
Quelle: is
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Duderstadt

In den Städten des Fachwerk-Fünfecks ist Feuerwerk immer wieder ein brandheißes Thema, die bestehenden Verbotsverfügungen stoßen auf breite Zustimmung. Auch in Duderstadt habe sich das vom Ortsrat angestoßene und vom Rat der Stadt konkretisierte Verbot bewährt, sagt Ordnungsamtsleiterin Sabine Holste-Hoffmann.

Trotz Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei in der Silvesternacht seien in den Vorjahren so gut wie keine Verstöße festgestellt worden. Als Ordnungswidrigkeiten können die mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden. Bislang blieb es aber bei warmen Worten, da einige Bürger anfangs nicht informiert waren oder sehr verständnisvoll reagierten, bestätigt Holste-Hoffmann.

Feuerwerk der Kategorie II, zu denen Raketen und Böller gehören, darf vom 29. bis 31. Dezember verkauft werden. Der Trend geht seit Jahren hin zu Lichteffekten und Systembatterien, die Abgabe an Jugendliche unter 18 Jahren ist nicht erlaubt. Eindeutig sind auch die gesetzlichen Einschränkungen für das Zündeln. In Niedersachsen ist beim Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände ein Abstand von 200 Metern zu Kirchen, Krankenhäusern, Altersheimen und Fachwerkhäusern einzuhalten.

Dass das vor allem in Dörfern und kleineren Orten praktisch nicht durchsetzbar ist, ohne die Feuerwerkstradition nahezu gänzlich zu unterbinden, wissen Polizei und Behörden. So gibt es auch keine eigenen Verbotsverfügungen in den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen.

„Wir haben keine großen und eng bebauten Ortskerne“, sagt Radolfhausens Bürgermeister Arne Behre (SPD), verweist ebenso wie der Gieboldehäuser Ordnungsamtsleiter Ansgar Papke auf die einschlägig bekannten Sicherheitshinweise und appelliert an die Vernunft.

Auf die Vernunft der Bürger hoffen auch weiterhin Duderstadt Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) und Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU). Und das gilt nicht nur für den Bereich innerhalb des Walls. Denn seit Einführung des Verbots hat sich das Geschehen auf die Walleingänge verlagert.

Holste-Hoffmann bittet darum, zu den Tankstellen am Steintor/Stadthaus und am Neutor sowie dem Seniorenheim im Bereich des Obertors gebührenden Abstand zu wahren und an den Sammelpunkten keinen Müll zu hinterlassen.

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