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Duderstadt Umbau Krankenhaus St. Martini
Die Region Duderstadt Umbau Krankenhaus St. Martini
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18:01 08.05.2017
Das Bettenhaus Block A des Krankenhauses St. Martini in Duderstadt soll erweitert werden. Quelle: Franke
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Duderstadt

Der Ausbau des Krankenhauses ist in drei Maßnahmen unterteilt. Im Einzelnen soll eine Zentralisierung von Funktionsabteilungen erfolgen, wirtschaftliche Stationsgrößen angelegt und Patienten für ihre Behandlung optimaler durchs Haus geleitet werden. „Die erste Maßnahmen ist die wichtigste“, erklärt Kohlstedde. Die Investitionsförderung für diesen Teil betrage zehn Millionen Euro bei einem Eigenanteil von 1,2 Millionen Euro. Dabei sei ein Anbau des bestehenden Bettenflügels in Block A geplant, um eine Verdoppelung der Stationsflächen zu erreichen. Im Mittelpunkt stehe das Herstellen von wirtschaftlichen Stationsgrößen, erläutert Kohlstedde die Maßnahme, bei der die Zahl der Betten von 20 auf 32 erhöht werde.

Umbau im Bestand

Darüber hinaus werden nach Angaben des Geschäftsführers die Fachdisziplinen neugeordnet. So werde im ersten Obergeschoss die Geriatrie angesiedelt, darüber die Chirurgie sowie die Intensivstation und in der dritten Etage die Kardiologie. Die voraussichtliche Fertigstellung soll 2021 erfolgen. „Umgebaut wird im Bestand“, so Kohl­stedde. Der Krankenhausbetrieb laufe parallel weiter.

Neukonzeption der Radiologie und Notaufnahme

Im zweiten Bauabschnitt von 2021 bis 2026 folge die Neukonzeption der Radiologie und Notaufnahme sowie von Funktionsbereichen, so Kohlstedde. Zu den Maßnahmen zählten die Überbauung des Innenhofes sowie die Verlegung der Notaufnahme und der Radiologie. „Damit wollen wir eine funktionale Anordnung zusammengehöriger Funktionen erreichen“, erklärt der Geschäftsführer. Für den zweiten Abschnitt würden 19,2 Millionen Euro Gesamtkosten  entstehen, davon zwölf Millionen Euro Fördermittel.

Umstrukturierung des Haupteingangs

Der dritte Bauabschnitt, der für 2025 bis 2028 geplant ist, beinhalte nach Kohlsteddes Angaben  die Erweiterung der Intensivstation sowie eine Umstrukturierung des Haupteingangs. „Die Maßnahme dient der Schaffung einer repräsentativen Eingangssitutation“, sagt er. Von den Gesamtkosten von 5,4 Millionen Euro, sollen vier aus Fördermitteln abgedeckt werden.

Bau von Mitarbeiterparkplätzen

Doch bevor im kommenden Jahr die großen Umbauten anstehen, sei in 2017 schon einiges geplant, so Kohlstedde. So sollen auf Nachbargrundstücken Mitarbeiterparkplätze entstehen. Auch die Digitalisierung im Krankenhaus soll voranschreiten. Auch in der Intensivstation sei eine Erhöhung von neun auf bis zu 13 Betten geplant. Und dann sollen alle noch fehlenden Patientenzimmer mit Nasszellen ausgestatten werden. Dies sei in 16 Patientenzimmern in den Stationen B1 und B3 noch nicht der Fall.

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