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Duderstadt Stimmen zum Festakt
Die Region Duderstadt Stimmen zum Festakt
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08:37 19.02.2019
Renate Trappe aus Duderstadt: "Duderstadt kann froh sein, dass sich Ottobock damals hier angesiedelt hat." Das Unternehmen sei ein guter Steuerzahler und die Familie Näder habe sehr viel für die Stadt und die Region getan, sagt sie. Quelle: TdT-100-Stimmen
Duderstadt

  Weitere Stimmen zum OttoBock-Fest:

Holger Willuhn

Der Aspekt mit dem "German Mittelstand", den Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil in seiner Rede in dem Mittelpunkt gestellt hat, beeindruckte den Vorstandssprecher der Volksbank Mitte, Holger Willuhn besonders. Quelle: Eichner-Ramm

Seinen Geburtstag mit Kanzlerinnen-Besuch feiern konnte am Montag Holger Willuhn, Vorstandssprecher der Volksbank Mitte in Duderstadt. Er war einer der rund 350 geladenen Gäste, die dem Festakt aus Anlass des Firmenjubiläums im Rathaussaal beiwohnten. Die Reden von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und auch vom Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und Hans Georg Näder bezeichnete er als „super“. Gut gefallen habe ihm der von Weil angesprochene Aspekt des „German Mittelstands“, was auch Merkel aufgegriffen habe.

Markus Kohlstedde

Markus Kohlstedde (links), Geschäftsführer des Duderstädter St. Martini-Krankenhauses, hier mit dem Ärztlichen Direktor Udo Iseke. Quelle: Eichner-Ramm

Beeindruckt hätten ihn die Tiefe und die Inhalte der Reden beim Festakt, sagte Markus Kohlstedde, Geschäftsführer des Duderstädter Krankenhauses St. Martini. Auch wie sich die Kanzlerin in die Belange Duderstadts und der Region eingearbeitet beziehungsweise seit ihrem letzten Besuch in Duderstadt 2007 die Entwicklung habe Revue passieren lassen habe, lobte Kohlstedde. Der Imagefilm des Unternehmens, der den Festgästen signalisierte „Yes I can“, hatte es Kohlstedde besonders angetan. Er bezeichnete diesen als „der Knaller“.

Philipp Schulte-Noelle

Ottobock-CEO Philipp Schulte-Noelle mit seiner Frau Katharina. Quelle: Eichner-Ramm

Ottobock-CEO Philipp Schulte-Noelle bezeichnete die Rede von Kanzlerin Angela Merkel als „menschlich, authentisch und zukunftsweisend“. Mit ihr an einem Tisch sitzen zu dürfen, sei für ihn ein großes Erlebnis gewesen, betonte er rückblickend. Für ihn selbst sei es außerdem eine große Ehre, Teil der Veranstaltung gewesen zu sein und für die Zukunft des Unternehmens seinen Beitrag leisten zu können.

Kai Walter

Stadtbrandmeister Kai Walter haben die Reden von Hans Georg Näder und Heinrich Popow beeindruckt. Quelle: Eichner-Ramm

Duderstadts Stadtbrandmeister Kai Walter empfand die Reden von Hans Georg Näder und Heinrich Popow als „bemerkenswert“. Beide hätten gut vermittelt, „dass man ja wirklich den Menschen neuen Lebensmut gibt“, so Walter. Er halte es für gut, dass das Unternehmen immer noch ein familiengeführtes sei und der Name Ottobock und Näder geschätzt werde.

Ditmar Hartmann

Ditmar Hartmann, Geschäftsführer der Harz Weser Werke (links) mit Manfred Thiele von der Lebenshilfe Eichsfeld. Quelle: Eichner-Ramm

Lob zollte Ditmar Hartmann, Geschäftsführer der Harz-Weser-Werke, dem Duderstädter Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) für dessen Einführung in die Firmengeschichte Ottobocks von der Gründung bis heute. Dabei sei die Heimatverbundenheit zu Duderstadt ebenso gut rübergekommen wie die Internationalität des Unternehmens. Bei Hans Georg Näder sei deutlich geworden, dass er einerseits Unternehmer sei, aber trotzdem einen Fuß im Rathaus und der Lokalpolitik seiner Heimatstadt habe. Und er denke quer, so Hartmann über Näder. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe deutlich gemacht, „dass wir solche Unternehmen in Duderstadt und in Deutschland brauchen“ und dass Ottobock ein „Hidden Champion“ sei. Für Hartmann war der Festakt „eine gelungene Veranstaltung“.

Schwester Carola und Markus Teichert

Schwester Carola Oberin vom Konvent der Vinzentinerinnen in Duderstadt mit Markus Teichert vom Vorstand der Sparkasse Duderstadt. Quelle: Eichner-Ramm

Dass Hans Georg Näder während seiner Festrede daran erinnert habe, dass er im Duderstädter Krankenhaus geboren wurde, freute Schwester Carola ganz besonders. Die Oberin des Konvents der Vinzentinerinnen in Duderstadt war früher selbst am Krankenhaus St. Martini tätig. Auch dass der Unternehmer an anderer Stelle gesagt habe, er habe gemeinsam mit seinen Töchtern auf dem Friedhof Zwiesprache am Grab seiner Großeltern und Eltern gehalten, habe sie beeindruckt. Alle Redner des Festaktes, von der Bundeskanzlerin Merkel über Ministerpräsident Weil bis hin zu Bürgermeister Nolte, hätten „gute Worte gefunden“, so Schwester Carola. Sparkassen-Vorstandsmitglied Markus Teichert: „Das war ein fantastischer Tag: der geistreiche Gottesdienst, die inspirierenden Ansprachen, die bereichernden Gespräche. Das sind wertvolle Impulse für die Gestaltung der Sparkasse Duderstadt und für die Beschleunigung der Digitalisierung und der Vernetzung in der Region. Dieser Tag war ein großes Geschenk fürs Eichsfeld.“

Horst Dornieden

Horst Dornieden vom Vorstand des Vereins Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen. Quelle: Eichner-Ramm

100 Jahre Ottobock spricht für sich“, meint Horst Dornieden. Der CDU-Politiker aus Teistungen, der zusammen mit dem Duderstädter Bürgermeister Wolfgang Nolte im Vorstand des Grenzlandmuseums Eichsfeld sitzt, nennt den Festakt „beeindruckend“. Dornieden begrüßt, dass bei den Reden auch der Blick auf die Zukunftsperspektiven gerichtet worden sei. „Es ist schön zu hören, dass man in der großen Politik“ erkannt habe, dass man sich jetzt über die Zukunft Gedanken machen müsse, etwa wie es mit Blick auf Arbeitsplätze weitergehe.

Hans-Georg Kracht

Schützenhauptmann Hans-Georg Kracht war beeindruckt von der Festveranstaltung im Rathaus und der "sehr befreiten und lockeren" Rede Näders. Quelle: Eichner-Ramm

„Es war eine beeindruckende Veranstaltung“, bilanzierte Schützenhauptmann Hans-Georg Kracht und lobte vor allem die Rede von Pastorin Christina Abel am Morgen beim ökumenischen Gottesdienst zum Firmenjubiläum. Hans Georg Näder habe „sehr befreit und locker“ alle Punkte angesprochen, so Kracht weiter. Dass so viel Prominenz zum Festakt gekommen sei, sei ein gutes Renommee für Duderstadt und die Außenwirkung von Hans Georg Näder und Ottobock. Die Reden seien durchweg „fast freundschaftlich“ gewesen, so Krachts Eindruck.

Ralf Regenhardt

Ralf Regenhardt, Geschäftsführer der Caritas Südniedersachsen. Quelle: Eichner-Ramm

„Ich bin begeistert“, kommentierte der Vorstandssprecher der Caritas Südniedersachsen, Ralf Regenhardt. „Es war eine tolle Veranstaltung mit vielen guten Impulsen und kurzweiligen Reden“. Beeindruckt habe ihn Heinrich Popow, der es geschafft habe, „die Herzen des Publikums zu gewinnen“. Was die Kanzlerin gesagt habe, bezeichnete Regenhardt als „sehr zukunftsweisend“. Die Aussagen von Ministerpräsident Stephan Weil zum „German Mittelstand“ kommentierte der Caritas-Vorstand mit „klasse“.

Bernt Sierke, Thomas Ehbrecht und Jörg Schmidthals

Sprechen von einem gelungenen Festakt (von links): Jörg Schmidthals, Seniorchef der Rezeptprüfstelle Duderstadt, Thomas Ehbrecht, CDU-Landtagsabgeordneter, und Prof. Dr. Bernt R. A. Sierke, Geschäftsführender Gesellschafter und Präsident a.D. der Privaten Fachhochschule Göttingen. Quelle: Eichner-Ramm

Der Geschäftsführendee Gesellschafter und Präsident a.D. der Privaten Fachhochschule Göttingen, Prof. Dr. Bernt Sierke, sprach von einem Festakt mit „offenen Tönen“. Unternehmer Hans Georg Näder habe sich „von seiner besten Seite gezeigt“, ergänzte Jörg Schmidthals, Seniorchef der Rezeptprüfstelle Duderstadt. Und der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Ehbrecht sagte, die Kanzlerin habe eine Rede „par excellence“ gehalten. Sie habe den unternehmerischen Aspekt und das Familiäre rübergebracht, so Ehbrecht.

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Der Artikel wurde ergänzt.

Von Britta Eichner-Ramm

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