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Duderstadt Straßenausbau und Kita-Neubau in Planung
Die Region Duderstadt Straßenausbau und Kita-Neubau in Planung
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16:00 12.02.2019
Die Folgen des Sturmtiefs Friederike belasten auch den Haushalt der Gemeinde Rüdershausen. Quelle: Swen Pförtner
Rüdershausen

Nach mehr als 20 Jahren soll die Straße Hopfenhof im Gewerbegebiet endgültig ausgebaut werden. Das sei nötig, um den Unterbau weiter nutzen zu können, sagt Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU). Der Straßenausbau findet sich im Etat für 2019 wieder, um den es am Freitag, 15. Februar, ab 19 Uhr im Finanzausschuss und Gemeinderat geht.

Hebesätze bleiben unverändert

Der Haushalt habe ein Volumen von rund einer Million Euro, Grund- und Gewerbesteuer sollen unverändert bleiben, teilt Lange mit. Während aus dem Jahresabschluss 2016 eine fünfstellige Summe der Rücklage zugeführt werden könne, weise der aktuelle Etatentwurf ein ebenfalls fünfstelliges Defizit aus. Genaue Summen will Lange im Vorfeld der Sitzung nicht nennen. Die Prognosen würden von ausgeglichenen Haushalten in den Folgejahren ausgehen.

Ausbau im Gewerbegebiet

90 Prozent der Kosten für den Endausbau des Hopfenhofes sind von den Anliegern zu tragen. Auch die Gemeinde besitzt dort ein Grundstück. Zurzeit würden die Kosten ermittelt, die Ausbaupläne sollen in einer Anwohnerversammlung vorgestellt werden, sagt Lange. 2020 solle der Endausbau des Kluswegs, 2021 der St.-Andreas-Straße folgen. Am Klusweg seien die letzten beiden Bauplätze verkauft, an der St.-Andreas-Straße noch Bauplätze frei.

Neuer Vertrag mit Kirche

Auf der Tagesordnung steht auch der Abschluss eines neuen Betriebsträgervertrages mit der katholischen Kirche. Nach Kündigung des alten Vertrages für die Kindertagesstätte in Rüdershausen sehe der überarbeitete Vertragsentwurf, der auch für den gemeinsamen Kita-Neubau im Nachbarort Rhumspringe gelten soll, eine Staffelung der Elternbeiträge für die Krippenplätze nach Einkommen vor.

Kita-Neubau auf Zielgerade

Einen entsprechenden Vertrag mit der Kirche hat die Gemeinde Rhumspringe bereits abgeschlossen. Rhumspringes ehemaliger Bürgermeister Franz Jacobi (CDU), der das Neubau-Projekt verwaltungstechnisch weiter begleitet, geht davon aus, dass die als Anbau auf der Schulwiese geplante Kindertagesstätte für Rhumspringe, Rüdershausen, Wollershausen und Lütgenhausen 2020 gebaut werden kann. Die Kosten werden auf rund zwei Millionen Euro geschätzt, bereits vor zwei Jahren wurden 885 000 Euro aus der Städtebauförderung bewilligt. Der Bebauungsplan sei inzwischen rechtskräftig, ein Gieboldehäuser Architekt erstelle den Entwurf für den Neubau, sagt Jacobi. Anschließend müsse nur noch die Betriebserlaubnis beim Landesjugendamt eingeholt werden. Bei Bedarf solle aus der Rücklage der Gemeinde Rüdershausen Geld für den Neubau verwendet werden, ergänzt Lange.

Sturmfolgen belasten Etat

Sorgen bereiten der Bürgermeisterin die Folgen des Sturmtiefs Friederike samt explosionsartiger Vermehrung des Borkenkäfers. Im Gemeindewald seien rund 4000 Festmeter Holz angefallen, die Preise im freien Fall. „Wir müssen noch viel aufräumen und aufforsten“, sagt Lange. Eine Abrechnung liege noch nicht vor, im Etat sei Geld eingeplant. Durch die vielen Kerbtälersei das Holzrücken „richtig teuer“. Nachgepflanzt werden sollen statt Fichten mehr Laubbäume und Douglasien. Als weiteres Problem nennt Lange das Umpflügen von Weg- und Gewässerrändern. Darum geht es sowohl im Gemeinderat als auch bei einem Vortrag des Landschaftspflegeverbandes am 13. März in der Mehrzweckhalle.

Von Kuno Mahnkopf

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