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Duderstadt Tag des offenen Denkmals 2014 im Eichsfeld
Die Region Duderstadt Tag des offenen Denkmals 2014 im Eichsfeld
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11:00 11.09.2014
Von Anne Eckermann
Quelle: Thiele (Symbolfoto)
Eichsfeld

„Farbe“ lautet in diesem Jahr das Leitmotiv, und bunt ist das Angebot besonders in dem von farbenfrohen Fachwerkbauten geprägten Eichsfeld.

Neben Stadtführungen um 11 und 14 Uhr in Duderstadt, Entdeckungstouren im Rathaus oder Heimatmuseum oder die Klettertour im Westerturm wurde in diesem Jahr auch das restaurierte Fachwerkhaus Steintorstraße 20 – die ehemalige Gaststätte Zum Anker ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet – mit ins Programm aufgenommen.

Kirchengeschichte dokumentieren die beiden Kapellen in Esplingerode und in Westerode. Das kleine Gotteshaus in Esplingerode steht von 13 bis 18 Uhr offen, um 14, 15.30 und 17 Uhr werden Führungen aus Anlass des 100-jährigen Weihe-Jubiläums angeboten. Nach längerer Pause präsentiert sich auch die evangelische Kapelle in Westerode der Öffentlichkeit, Öffnungszeit ist von 14-18 Uhr.

„Stadtluft macht frei“

Im Duderstädter Rathaus, in dem auch der Anreischke untergebracht ist, gibt  die Dauerausstellung „Civitas&Konflikt“ von 10 bis 16 Uhr Einblicke in die Geschichte der Stadt, während ein Monitor ins Fledermaus-Reservat im Dachgeschoss geschaltet ist.

Im Westerturm-Ensemble  kann die Ausstellung „Stadtluft macht frei“ von 10 bis 16 Uhr besucht werden, zusätzlich kann die dritte Aussichtsebene des Turms bestiegen werden. Wer an den Stadtführungen teilnehmen möchte, muss sich umgehend in der Gästeinfo des Rathauses, Telefon 0 55 27/84 12 00 anmelden, da nur maximal 15 Personen pro Führung angenommen werden.

Kinderaktionen zum Schwerpunktthema gibt es zwischen 13 und 16 Uhr im Heimatmuseum, das von 11 bis 17 Uhr besucht werden kann. Zudem sind im Museum selbst sowie im Museumsgarten  Exponate des Kunstvereins Kontura ausgestellt.

Auch die Kirchengemeinde Mariä Geburt in Renshausen  beteiligt sich zum wiederholten Mal mit eigenen Angeboten am Tag des offenen Denkmals: Neben historischen Kunstwerken wird auch eine kleine Präsentation alter liturgischer Gewänder geboten. Kirchenführungen gibt es um 13, 15 und 17 Uhr. Parallel dazu findet rund um den benachbarten Paterhof das Pfarrfest der Kirchengemeinde statt.

Den Schatz bewundern

Wer den Reichtum vergangener Tage in Form historischer Geldmünzen bewundern will, sollte sich am Sonntag auf den Weg nach Großbodungen machen. Erstmals seit 15 Jahren wird im  Amtshaus – geöffnet von 11-18 Uhr – der Schatz gezeigt: Im Mai 1936 wurden in der Wüstung Reichsdorf bei Großbodungen beim Kartoffelhacken elf römische Goldmünzen und einige Monate später weitere sieben Münzen gefunden, die Kaiser Magnentius (um 303 bis 353) zeigen.

Dazu gehören auch Teile einer reliefverzierten Silberplatte, die einen thronenden Herrscher mit Gefolge zeigen. Die Originale befinden sich im Landesmuseum in Halle/Saale, eine Kopie des Schatzes wurde der Gemeinde Großbodungen überlassen. Aus Anlass des 890. Jahrestages der urkundlichen Ersterwähnung führt Gerlinde Gräfin von Westphalen um 10.30 und 13.30 Uhr durch den Marktflecken.

Gezeigt wird auch ein Faksimile der Ersterwähnungsurkunde der Richardis von Stade sowie die Urkunde zur Verleihung des Marktrechtes vor 350 Jahren. Treffpunkt ist vor der Burg Großbodungen. Auch die Ausstellung des Heiligenstädter Künstlers Werner Löwe kann von 11 bis 18 Uhr in der Galerie in der Burg besucht werden.

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