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Duderstadt Tempo 30 für Lkw in Fuhrbach
Die Region Duderstadt Tempo 30 für Lkw in Fuhrbach
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07:00 31.08.2018
Geschwindigkeitsbegrenzung für Lkw über 7,5 Tonnen am Ortseingang Fuhrbach aus Duderstadt kommend. Die Straßenschäden lassen keine höhere Geschwindigkeit zu. Quelle: Christina Hinzmann
Fuhrbach

Eine komplette Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 hatten sich die Mitglieder des Fuhrbacher Ortsrates gewünscht. Zu dem Thema habe es nochmal eine Verkehrsschau gegeben, teilte Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld (Fuhrbacher Wählerliste / FWL) mit. Teilnehmer waren Jochen Schäfer (FWL) vom Ortsrat, Dieter Heise als Leiter der Straßenmeisterei in Herzberg, Polizeihauptkommissar Hermann Niesen als Leiter des Einsatz- und Streifendienstes im Polizeikommissariat Duderstadt, Frank Leineweber vom Bauamt der Stadt Duderstadt sowie Sabine Holste-Hoffmann als Leiterin des Fachdienstes Gefahrenabwehr und Feuerschutz der Stadt.

Bei der Verkehrsschau sei erklärt worden, dass es für eine Geschwindigkeitsreduzierung wichtige Gründe vorliegen müssten. Ein schlechter Zustand der Straße reiche dafür allein nicht aus, berichtete die Ortsbürgermeisterin. Allerdings könne die Einfahrt nach Fuhrbach aus Richtung Langenhagen wie schon die Einfahrt aus Richtung Duderstadt wegen der abschüssigen Straße für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern beschränkt werden. Die Einfahrt aus Richtung Brochthausen könne an die anderen beiden angeglichen werden, so dass die Regelung aus allen Richtungen gleich sei.

Teilerfolg am Ortseingang

Sommerfeld begrüßte den Teilerfolg, denn am Ortseingang aus Richtung Brochthausen gebe es eine deutliche Gefahrenstelle. In dem Bereich sei der Übergang zum Friedhof und auch die Einmündung aus Richtung Sporthalle und Kindergarten. Sie äußerte aber noch den zusätzlichen Wunsch, noch ein Schild „Achtung Kinder“ aus Richtung Langenhagen aufzustellen.

Auch die erhoffte Sanierung der Ortsdurchfahrt wurde thematisiert. Heise habe erklärt, dass es viele andere Landstraßen gebe, die in einem noch schlechteren Zustand seien. Da Fuhrbach im Maßnahmenkatalog für 2018 keine Berücksichtigung gefunden habe, „interessiert uns, an welcher Stelle wir in der Liste stehen“, sagte Sommerfeld. Zumindest sollen die Gehwege auf östlicher Seite saniert werden, ebenso an den Stellen, an denen das aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht notwendig sei.

Zustand der Straßen

Während der Verkehrsschau sei auch über den Zustand der Straßen am Mönchberg und Am Turm gesprochen worden, berichtete Sommerfeld. Doch seien sich die Teilnehmer einig gewesen, dass eine Verkehrsregelung zum Beispiel durch eine Einbahnstraße in der Straße Am Turm besonders bei den Anwohnern nicht auf Gegenliebe stoßen würde. Von daher gebe es für die beiden Straßen noch keinen neuen Sachstand.

Für die Erneuerung der Brücken am Mönchberg und am Hagen sei mit Blick auf die Dringlichkeit bereits die Sanierungsreihenfolge geändert worden, sagte Sommerfeld. Die Brücke am Mönchberg sei dabei die höhrere Priorität zugeordnet worden. Diese werde bereits mit einer Holzkonstruktion abgesichert. Ursprünglich sei eine Sanierung in diesem Herbst vorgesehen gewesen. „Zur Standsicherheit bitten wir das Tiefbauamt um Informationen“, erklärte die Ortsbürgermeisterin. Dazu soll es Ende September einen Termin geben.

Auch die erhoffte Erneuerung des Geländers und der Brückenkappe der innerörtlichen Mauer entlang der Fuhrbacher Straße im Abschnitt von den Hausnummer 42 bis 54 werde nicht in absehbarer Zeit umgesetzt, berichtete Sommerfeld. Diese Arbeiten seien auf spätere Jahre ab 2020 verschoben worden.

Von Rüdiger Franke

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