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3000 Euro für Tierschutzverein

Harz Energie fördert Ehrenamt in Duderstadt 3000 Euro für Tierschutzverein

Der Tierschutzverein Duderstadt hat 3000 Euro aus dem Ehrenamtsfonds der Harz Energie erhalten. Der Kommunalmanager des regionalen Versorgers, Frank Uhlenhaut, überreichte am Donnerstag den Betrag symbolisch in Form von großen Zahlen an Vorsitzende Alenka Ehrhardt.

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Übergabe der symbolischen Spende im Tierheim Duderstadt mit Bürgermeister Wolfgang Nolte, Magdalena Henkel, Johanna Soppa, Alenka Ehrhardt und Frank Uhlenhaut.

Quelle: Art

Duderstadt. „Wir wollen die Stärken unserer Region stärken, in dem wir Mittel in das Ehrenamt reingeben“, sagte Uhlenhaut. Die Harz Energie habe für einen Zeitraum von drei Jahren den mit jährlich rund 150 000 Euro ausgestatteten Fonds eingerichtet. Die Fördersummen lägen zwischen 250 und 3000 Euro und seien abhängig von der Größe der Kommunen, erläuterte der Kommunalmanager. Der Ortsrat Duderstadt habe vorgeschlagen, dass der Verein die Förderung erhält.

„Wir haben den Antrag gestellt, weil wir freilebende Katzen kastrieren lassen wollen“, erläuterte Ehrhardt. Zwischenzeitlich unterstützte das Land Niedersachsen die Kastration von Katzen mit einem Programm, dessen Mittel auch der Tierschutzverein Duderstadt in Anspruch genommen habe. Zehn Helfer hätten 30 Katzen vorwiegend im Stadtpark eingefangen und zu Duderstädter Tierärzten gebracht. Dort seien sie sterilisiert und kastriert, tätowiert oder gechipt worden. Die Mittel aus dem Landesprogramm zur Kastration von Katzen seien schnell aufgebraucht gewesen, berichtete die Vorsitzende.

„Sobald es frostfreier ist“ soll die Aktion mit zumindest einem Teil der Mittel aus dem Ehrenamtsfonds fortgesetzt werden, zusätzlich zum LNS-Park auch am Schwänchenteich, in der Steinstraße und an anderen Stellen wie möglicherweise im Umfeld von Bauernhöfen. „Wir müssen gucken, wie weit wir mit dem Geld kommen“, betonte die Vereinsvorsitzende. Sie plädierte dafür, dass es eine Neuauflage des Landesprogramms gibt. Die nächste „Katzenschwemme“ gebe es bereits im Herbst. Ehrhardt: „Es muss ein Gesetz geben, dass jeder private Katzenhalter sein Tier kastriert.“

Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) verwies darauf, dass die Stadt Duderstadt den laufenden Betrieb des Tierheims mit jährlich 21 000 Euro unterstütze. Im Alltag würden „viele Sorgen und Probleme mehr ehrenamtlich als hauptamtlich beackert“. Der Fonds des Versorgers trage dazu bei, Gemeinden zu entlasten und das Ehrenamt zu stärken.

Von Axel Artmann

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