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Duderstadt Umgehungsstraße 247: Zehn Kilometer fehlen bis zur Autobahn 38
Die Region Duderstadt Umgehungsstraße 247: Zehn Kilometer fehlen bis zur Autobahn 38
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20:26 26.03.2013
Von Heinz Hobrecht
Freie Fahrt in Richtung A 38: Wintzingerode und Worbis können seit Mai vergangenen Jahres umfahren werden. Quelle: Schauenberg
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Eichsfeld

Wie Christian Unbehend von der Straßenbauverwaltung Goslar und Winfried Ludolf vom Straßenbauamt Nordhausen auf Tageblatt-Anfrage erläuterten, haben sich Vertreter beider Behörden in der vergangenen Woche getroffen und abgestimmt.

„Wir sind uns einig, noch in diesem Jahr die Planfeststellungsunterlagen für die jeweiligen Bereiche fertigzustellen und im kommenden Jahr die Feststellung zu beantragen“, berichtete Unbehend.

Vom Bundesverkehrsministerium sei der Außenstelle in Leinefelde inzwischen mitgeteilt worden, dass auch der Sichtvermerk für den noch fehlenden Abschnitt in Thüringen erteilt sei, erläuterte Ludolf.

„Das Wichtigste ist, dass durch den Bau der Umgehungsstraßen die Region so schnell wie möglich an die Autobahn 38 angebunden sowie die untergeordneten Straßen spürbar entlastet werden“, sagte Ludolph. Im Eichsfeldkreis seien besonders  die Orte an der Landesstraße 1009 von hohem Verkehrsaufkommen betroffen.

„Über die Strecke Berlingerode und Günterode fahren viele Verkehrsteilnehmer nach Heiligenstadt.“

Von 1000 auf 4500 Fahrzeuge täglich

In einer vom Ortsrat Tiftlingerode anberaumten Informationsveranstaltung nahmen kürzlich Elke Rasch und Christian Unbehend von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zum Thema Umgehung Stellung.

Wie Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU) erläutert, entkräfteten beide die Bedenken Tiftlingerodes, dass sich durch den Bau der Umgehungsstraße Duderstadt/Gerblingerode der Verkehr im Ort erhöhe. Laut einer Prognose reduziere sich der Verkehr nach Fertigstellung der neuen Straße um 25 Prozent.

Kritik sei in der Veranstaltung laut geworden,  dass die Feuerwehr Tiftlingerode bisher nicht in die Planungen des Tunnels durch den Pferdeberg und der damit verbundenen Sicherheitsleistung eingebunden worden sei, berichtet der Ortsbürgermeister.

Die Stadt Duderstadt bat Goebel im Rahmen der Veranstaltung, alle Vorkehrungen zu treffen, dass nach dem Bau der Westerode-Umgehung nicht noch weiterer Zielverkehr durch Tiftlingerode fließe. Nach den Berechnungen der Experten würde sich das Verkehrsaufkommen auf den maroden Straßen des Ortes um fast 1000 auf 4500 Fahrzeuge täglich erhöhen.

Goebel: „Dies ist den Anliegern in keiner Weise zuzumuten.“

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