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Duderstadt Veranstaltungsreihe in Duderstadt: Verrückt nach Leben
Die Region Duderstadt Veranstaltungsreihe in Duderstadt: Verrückt nach Leben
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21:47 08.03.2013
Von Kuno Mahnkopf
Anlaufpunkt für trauernde Menschen: Das nächste Trauercafé des Hospizvereins beginnt am Sonntag, 10. März, um 15 Uhr im Pfarrheim St. Cyriakus. Quelle: Pförtner
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Duderstadt

„Diese Lebensphase hat mehr und mehr Platz in persönlichen Geprächen und kommt so aus der dunklen Lebensecke wieder ans Licht.“, Neubert weiter.

Dazu soll auch eine Veranstaltungsreihe des Dekanats Untereichsfeld, des Hospizvereins Eichsfeld und der Vinzenz-von-Paul-Schule beitragen, zu deren Vorbereitungsteam Neubert gehört.

Mit acht über das Jahr verteilten Veranstaltungen an exponierten Orten in Duderstadt wollen die Initiatoren Menschen für den Umgang mit dem Sterben sensibilisieren und zugleich eine Brücke zur Sinnstiftung im Leben schlagen. Das Gemeinschaftsprojekt steht unter dem Motto „Ver-rückt nach Leben“.

Die gekoppelte Schreibweise hat einen doppelsinnigen Hintergrund. „Weil man sich ans Leben klammert, und weil der Tod das Leben immer wieder verrückt“, erläutert Marita Thiele vom Hospizverein das ver-rückte Motto.  Die Veranstaltungsreihe, für die Referenten aus ganz Deutschland gewonnen werden konnten, beschränkt sich nicht auf Vorträge.

Ein Filmkunstabend gehört ebenso dazu wie ein Theaterstück. Zum Auftakt spricht Priester Kuno Kohn aus Hannover, der im Dekanat Goslar ehrenamtliche Beerdigungsbegleiter ausgebildet hat, am Mittwoch 13. März, über die christliche Auferstehungshoffnung. Sein Vortrag „Tod und dennoch Leben“ beginnt um 19.30 Uhr im St.-Cyriakus-Pfarrheim.

Nächster Gastreferent ist am 17. April Kurt Bliefernicht. Der Leiter des Hospizes Luise in Hannover geht der Frage nach: „Wie verändert die tägliche Begegnung mit Menschen in der letzten Lebensphase mein Leben?“. Hans-Martin Gutmann, Autor des Buches „Mit den Toten leben“, referiert im Sparkassenfoyer.

Im Filmcenter Feilenfabrik trifft ein krebskrankes Kind auf eine schrille Pizzalieferantin: Der Film „Oskar und die Dame in Rosa“ wird am 11. Juni um 20 Uhr gezeigt. Über „Das Märchen der Trauerbewältigung“ spricht die Vorsitzende des Bundesverbandes Trauerbegleitung Christine Stockstrom, über „Humor am Lebensende“ der Theologe und Kommunikationstrainer Heinz Hinse.

Das  clowneske Theaterstück „Für immer und immer und immer“ wird in der St. Ursula-Aula aufgeführt. Und Fritz Roth stellt im Oktober im Rathaussaal „Neue Wege in Trauer und Bestattung“ vor. Sein Vater David Roth gilt als bekanntester Bestatter Deutschlands. Im Dezember starb er an Krebs. 2500 Menschen nahmen im Altenberger Dom Abschied von ihm – in einer Trauerfeier mit knallrotem Sarg und humorigen Reden.

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