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Duderstadt Weihnachtstreff unter Lichterzelt geplant
Die Region Duderstadt Weihnachtstreff unter Lichterzelt geplant
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17:30 22.11.2017
Der Weihnachtstreff öffnet am 1. Dezember in der Unteren Marktstraße. Quelle: PH
Duderstadt

Der Duderstädter Weihnachtstreff erstrahlt in diesem Jahr unter einem Lichterzelt, die Bühne steht neben dem Hotel Zum Löwen. Das sind die wichtigsten Neuerungen bei dem kleinen Markt, der am Freitag, 1. Dezember, in der unteren Marktstraße eröffnet wird und bis Sonnabend, 30. Dezember, terminiert ist.

Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Duderstadt werden am Donnerstag, 23. November, die Bühne für die tägliche Verlosung und einige Auftritte aufbauen, berichtet Anka-Walther vom ausrichtenden Verein Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt. Am Standort des früheren Bürgerbaums stellen sie einen Masten auf, von dem Lichterketten über den Treff gezogen werden, erläutert sie das Konzept. „Das sind zwölf Lichterketten, die früher im Bürgerbaum hingen, wir mussten nichts neu kaufen“, berichtet die Vorstandsassistentin. Befestigt würden die Ketten an Laternen und Fahnenmasten, die extra dafür aufgestellt werden.

Zur Eröffnung des Marktes am Freitag, 1. Dezember, um 17 Uhr bringe ein großer Bus den Weihnachtsmann zum Treff, wo er kleine Geschenke an junge Besucher verteile. Der Bus werde zwischen Göttingen und Duderstadt unterwegs sein und mit entsprechenden Motiven auf das weihnachtliche Geschehen in Duderstadt aufmerksam machen. „Wir sind im vergangenen Jahr oft darauf angesprochen worden“, erklärt Walther.

Damit Eltern stressfrei einkaufen können, gebe es an jedem Adventssonnabend von 10 bis 12 Uhr ein kostenloses Bastelangebot in der Stadtbibliothek im Duderstädter Rathaus, dessen Fenster wie in den Vorjahren wieder ein großer Adventskalender schmücke. Die Adventsbläser des Musikvereins Duderstadt sollen am ersten, zweiten und dritten Advent um kurz nach 18 Uhr für festliche Klänge sorgen. „Der Nikolaus wird am 6. Dezember ab 15 Uhr kleine Geschenke an große und kleine Kinder verteilen“ benennt Walther einen weiteren Programmpunkt.

Am dritten Advent werde es zum verkaufsoffenen Sonntag ein Musikprogramm unter anderem mit Auftritten des Chors Lights of Gospel und der Gruppe Saitenklang geben. Geplant sei auch ein Kindernachmittag mit den Duderstädter Grundschulen.

Licht spiele nicht nur wegen der Ketten über dem Weihnachtstreff eine zentrale Rolle in der Adventszeit. Fortgesetzt werde die Illuminationsoffensive „Duderstädter Sternenzauber“. Die Verantwortlichen des Treffpunkt rufen Geschäftsleute und Innenstadtbewohner dazu auf, ihre Häuser mit Sternen zu schmücken.

Geöffnet ist der Weihnachtstreff bis 30. Dezember außer an den Feiertagen täglich von 11 bis mindestens 19 Uhr. Die Organisatoren denken aber darüber nach, ob sie auch am zweiten Weihnachtstag von 14 bis 19 Uhr den kleinen Markt öffnen. Erstmals besucht werden können die meisten Stände bereits während des Martini-Marktes am Mittwoch und Donnerstag, 29. und 30. November, kündigt Walther an.

Parallel zur Krippenausstellung, die vom 3. Dezember bis zum 7. Januar täglich von 14 bis 17.30 Uhr im Rathaus, der Basilika St. Cyriakus und in der St.-Servatius-Kirche gezeigt wird, sollen auch in möglichst vielen Geschäften Krippen zu sehen sein. Privatleute, die dafür Krippen bereit stellen möchten, können sich beim Treffpunkt melden.

Der Faktor Glück spielt eine wichtige Rolle beim Duderstädter Weihnachtstreff. Auch in diesem Jahr gibt es wieder in Kooperation mit dem Eichsfelder Tageblatt ein Gewinnspiel.

Wer sich die Chance auf einen Gewinn sichern will, schneidet den erscheinungstäglich veröffentlichten Coupon aus und wirft ihn bis kurz vor Beginn der Ziehung in ein Loshäuschen, das im Bühnenbereich steht und außerhalb der Weihnachtszeit beim städtischen Bauhof gelagert wird. Die moderierte Ziehung beginnt an jedem Abend um 18 Uhr.

„Ziel der Aktion ist, den Weihnachtsmarkt zu beleben“, erklärt Anka-Maria Walther vom Verein Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt. Im Schnitt würden bis zu 150 Teilnehmer teilnehmen, am Wochenende auch mehr, verrät die Vorstandsassistentin. Erfahrungsgemäß kämen die meisten Mitspieler aus dem näheren Umfeld. Die größte Zahl der Lose werde kurz vor der Ziehung eingeworfen, viele Mitspieler würden regelmäßig ihr Glück versuchen.

Der Mindestwert der Gewinne betrage 20 Euro. „Viele Preise sind hochwertiger“, erklärt Walther. So sei ein Gewinner im vergangenen Jahr mit einem Tablet nach Hause gegangen. Die Bereitschaft der Geschäftsleute, die Aktion zu unterstützen, sei groß. „Es fängt meistens etwas schleppend an, am Ende rennen sie uns fast die Bude ein“, erklärt Walther. In aller Regel gebe es drei Gewinne und zusätzliche einen Adventsstern, „um Licht in die dunkle Zeit zu bringen“. Außer Sachpreisen gebe es Gutscheine, deren Zahl kontinuierlich zunehme. Gewinner kommen nicht nur aus dem Eichsfeld. „Wir hatten auch schon einen glücklichen Teilnehmer aus dem Ruhrgebiet, der hier zu Besuch war“, sagt Walther.

Von Axel Artmann

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