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Duderstadt Zahl der Krippenplätze soll weiter ansteigen
Die Region Duderstadt Zahl der Krippenplätze soll weiter ansteigen
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06:17 17.10.2012
Von Kuno Mahnkopf
Und jedes Jahr werden es mehr: Das gilt zwar nicht für Zahl der Geburten, aber für Krippen. Quelle: dpa
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Duderstadt

Von einer weiteren Flexibilisierung der Betreuungszeiten und Ausweitung der Krippenplätze geht Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) aus. Das sei auch wichtig für den Wirtschaftsstandort Duderstadt.

Einen Überblick über die Entwicklung bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren hat Kreisrat Franz Wucherpfennig im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss gegeben – vor dem Hintergrund des Rechtsanspruchs ab 1. August 2013 und der Zielmarke von 35 Prozent Betreuungsquote. Zurzeit liegt die Quote kreisweit bei 28 Prozent, in Duderstadt bei 22 Prozent. Mit 26 Prozent Angebotsquote ist das bereits vorhandene Angebot in Duderstadt derzeit größer als die Nachfrage – und wird durch zwei weitere Krippengruppen auf 32 Prozent anwachsen.

Damit könnten alle rechtlichen Vorgaben erfüllt werden, merkte Dieter Thriene (CDU) an. Obwohl die Stadt inzwischen jährlich fast 2,5 Millionen Euro für Kindertageseinrichtungen ausgebe, sollte in diesem Bereich zuletzt gespart werden – auch mit Blick auf den Zukunftsvertrag.

Seit 2007 werden in Duderstadt Kinder unter drei Jahren in altersübergreifenden Kindergartengruppen aufgenommen. Erst vor drei Jahren ist in Duderstadt die erste Krippengruppe in St. Georg an den Start gegangen. Weitere Gruppen folgten 2010 in Breitenberg und 2011 in Nesselröden.

Für die vierte Gruppe in Gerblingerode, die im kommenden Jahr in Betrieb geht, steht das Richtfest bevor. Und der evangelische Kindergarten in der Kolpingstraße hat ebenfalls eine Krippengruppe beantragt. Das wäre dann die fünfte im Bereich der Stadt. Auch der Ganztagsbetrieb in den Kindertagesstätten wurde ständig ausgeweitet.

Zum Jahresende 2011 seien von den 449 Zwei- und Dreijährigen in Duderstadt 71 in Krippen und Kitas untergebracht, 26 in Kindertagespflege und von Kinderfrauen betreut worden, berichtete Wucherpfennig. Duderstadt sei mit 32 Tagespflegekräften und einer weiteren in Ausbildung kreisweit am besten aufgestellt. 31 Tagespflegestellen, darunter zwei Großtagespflegestellen mit zwei Betreuerinnen und bis zu zehn Kindern, sorgten für hohe Kapazität und Flexibilität. Widerspruch erntete Jutta Jung (USD), die mit Blick auf den Bestand der Kindertagesstätten die Konkurrenz durch die Tagespflege hinterfragte. „Wir brauchen ein vielfältiges, auf die Situation der Betroffenen zugeschnittenes Angebot“, erwiderte Wucherpfennig. Matthias Schenke (SPD) sieht die Konkurrenz dadurch beschränkt, dass der Kreis die Regie über beide Bereiche habe, Nolte sprach von einer Ergänzung.

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