Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Duderstadt Zapfen können gefährlich werden
Die Region Duderstadt Zapfen können gefährlich werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:24 06.01.2010
Riesenzapfen: Am Haus von Andrea Franke in der Duderstädter Haberstraße bietet sich dieses winterliche Bild. Quelle: Mischke
Anzeige

Teilweise auf eine Länge bis zu 1,50 Meter sind sie an einigen Häusern in Duderstadt angewachsen. Besonders an Erkern im Dachgeschoss von Fachwerkhäusern in der Innenstadt sind sie zu sehen. Da keine Rinnen angebracht seien, verlängere sich praktisch tropfenweise gefrierende Feuchtigkeit, erläutert Eduard Koch, Ehrenobermeister der Dachdeckerinnung. Das „Tauwetter“ trete oft an Dachgeschossen auf, die nicht besonders gut isoliert seien. Wärme aus den Untergeschossen der Wohnhäuser ziehe noch oben.
Herabfallende Eiszapfen können gefährlich werden. Aus diesem Grund sind in einer Reihe von Städten und Gemeinden bei Gefahr im Verzug Feuerwehren eingeschaltet. In der Innenstadt von Duderstadt sei am Montag die Freiwillige Feuerwehr beauftragt worden, an unzugänglichen Stellen Eiszapfen zu entfernen, berichten Annelore von Hof, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, und Sabine Holste-Hoffmann, Fachdienstleisterin im Ordnungsamt. An zugänglichen Stellen an privaten Häusern, seien die Eigentümer für die Beseitigung der Eiszapfen jedoch selbst zuständig. Nur bei einer allgemeinen Gefahrenlage und wenn die Eigentümer nicht in der Lage seien, die Eiszapfen selbst zu entfernen, könnte auf die Unterstützung und gegen Erstattung der Kosten auf die Feuerwehr zurückgegriffen werden.

Mit Unterstützung ihres Nachbarn Matthias Koch hat Geschäftsfrau Andrea Franke in der Haberstraße am Dienstag den Gehweg vorm Haus mit Trassierband gekennzeichnet. „Vorsicht Eiszapfen“, steht auf einem Schild. Beim Blick nach oben sind eine ganze Reihe über einen Meter lange Eiszapfen zu sehen. „Zunächst sah das ja toll aus, allmählich aber wird es gefährlich“, sagt Nachbar Koch. „Vielleicht könnten sich die betroffene Anwohner in der Innenstadt absprechen und eine Art Umlage machen“, schlägt Koch vor. Vielleicht könnten mit Hilfe der Feuerwehr dann die Eiszapfen praktisch in einem Rutsch beseitigt werden.

Von Heinz Hobrecht

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der kleine jüdische Friedhof am Gänseweg hinter dem St. Martini-Krankenhaus soll renoviert werden. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen, indem die Sandsteinpfosten der Gitter-Umzäunung erneuert wurden.

06.01.2010

Seit über einem Jahr steht die Renovierung des Duderstädter Heimatmuseums aus. Darüber hinaus ist es fraglich, wie das Haus künftig genutzt werden kann.

06.01.2010

Es ist zur lieben Gewohnheit geworden: Einfach die EC-Karte in den Schlitz des Geldautomaten einführen, die Geheimnummer eingeben, die gewünschte Summe wählen und flugs schiebt der Automat die Scheine dem Kunden in die Hand.

Zum Beitrag in GT-TV

06.01.2010
Anzeige