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Duderstadt Zwei Schwestern seit 60 Jahren im Orden
Die Region Duderstadt Zwei Schwestern seit 60 Jahren im Orden
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12:39 12.10.2018
60 Jahre Ordensprofess: Schwester M. Isentrud Quelle: r
Duderstadt

Zwei Schwestern in St. Martini in Duderstadt feiern am Sonnabend, 13. Oktober, ihre 60-jährige Ordensprofess. Schwester M. Isentrud und Schwester M. Ethelburga legten 1958 ihr Gelübde ab.

60 Jahre Ordensprofess: Schwester M. Isentrud Quelle: r

Schwester Isentrud wurde als Elfriede Hoffmeier in Holungen geboren. Nach der Volksschule erlernte sie in Heiligenstadt das Kochen, danach nahm sie an einem Nähkursus teil. 1955 erfolgte der Eintritt bei den Barmherzigen Schwestern in Hildesheim. Drei Jahre später legte sie ihre erste Profess ab. Danach absolvierte sie die Ausbildung zur Krankenschwester. Ihr Tätigkeitsbereich war ab dem Zeitpunkt die Stationsleitung in verschiedenen Krankenhäusern der Kongregation.

Stickereien und Blumenschmuck

Im Bennostift in Bad Lauterberg wirkte Schwester Isentrud neun Jahre. Sie betreute Kurgäste und war immer bereit zu helfen. Vier Jahre betreute sie in Harsum im Altenpflegeheim die Kapelle und sorgte für den Blumenschmuck im und außerhalb des Hauses. 2012 zog es sie wieder in die Nähe ihrer Heimat. Sie sorgt für das Speisezimmer der Ordensschwestern und setzt sich überall ein, wo Hilfe notwendig wird. Ihre Hobbys sind das Erstellen von Stickereien und die Blumenpflege.

Ruf Gottes

Schwester Isentrud habe den Ruf Gottes vernommen und ihr Leben in den Dienst der Kranken gestellt, berichtet Fabienne Nordmann aus dem Personalwesen von St. Martini. Der heilige Vinzenz und die heilige Luise seien ihr immer große Vorbilder gewesen. Sie habe es verstanden, Gottes Liebe an den Kranken und Hilfsbedürftigen sichtbar werden zu lassen.

Dem Großvater geholfen

60 Jahre Ordensprofess: Schwester M. Ethelburga Quelle: r

Schwester Ethelburga wurde als Maria Müller in Nesselröden geboren. Nach den Volksschuljahren arbeitete sie im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb mit. Ihrem Großvater half sie bei seiner Tätigkeit als Küster. In Nesselröden unterhielten die Vinzentinerinnen eine Niederlassung. So entstand bei ihr der Wunsch, eine Barmherzige Schwester zu werden. 1956 trat sie in Hildesheim ein und legte im September 1958 ihre erste Profess ab. Danach absolvierte sie eine Ausbildung zur Wirtschafterin und später zur staatlich geprüften Diätassistentin. Sie war in verschiedenen Einrichtungen der Gemeinschaft tätig, 50 Jahre im St. Bernward-Krankenhaus.

Freude über Kleinigkeiten

Vor vier Jahren kehrte sie in die Nähe ihrer Heimat zurück. Sie biete gern ihre Fähigkeiten an und unterhalte sich gern mit Patienten und Heimbewohnern, so Nordmann. Im Gebet finde sie immer wieder Kraft und Trost. Schwester Ethelburga könne sich über Kleinigkeiten freuen und sei immer sehr dankbar.

Die Feier beginnt am Sonnabend, 13. Oktober, um 10 Uhr in der Kapelle St. Martini. Anschließend besteht Gelegenheit zur Gratulation.

Von Rüdiger Franke

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