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Friedland Drei Rosenbäume für Lichtenhagen
Die Region Friedland Drei Rosenbäume für Lichtenhagen
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17:52 13.10.2018
Bei der Pflanzung der Rosenbäume (v.l.): Dirk Schwabe, Anni Dembke, Thomas Ehbrecht und Andreas Friedrichs. Quelle: Max Brasch
Lichtenhagen

Ortsbürgermeisterin Anni Dembke (SPD) begrüßte die etwa 35 Gäste und politischen Vertreter bei der feierlichen Pflanzung der drei Rosenbäume. „Wir haben lange überlegt, was wir oben neben das neue Wasserhäuschen pflanzen könnten“, so Dembke. Das Gelände befinde sich auf über 360 Metern Höhe und liege komplett frei – nicht jede Pflanze sei dafür geeignet. Außerdem dürfe das Gewächs durch Wurzeln oder zu hohen Wuchs das Wasserhäuschen beschädigen. So würden für einen Kastanienbaum die Bedingungen nicht stimmen, und Weißdornsträucher hätten wegen ihres eigenwilligen Geruchs keine Zustimmung gefunden.

Die Entscheidung sei dann für „Schneewittchen“, „Rapunzel“ und „Rotkäppchen“ gefallen, so die Namen der drei Rosenbäume. „Schneewittchen“ trägt weiße, „Rapunzel“ pinke und „Rotkäppchen“ rote Blüten. Die Pflanzen seien sehr robust und genügsam und würden auch bei schwierigen Umweltbedingungen gedeihen. Den Spatenstich für die Pflanzung der Bäume setzten Landtagsabgeordneter Thomas Ehbrecht (CDU), Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) und Ludolfshausens Ortsvorsteher Dirk Schwabe, vier Monate nach der 700-Jahr-Feier im Juni.

Freier Blick über die Landschaft um Lichtenhagen

Neben der Pflanzung der Rosenbäume sei auch noch die Aufstellung von zwei Bänken geplant, sagte Dembke. Zuvor müsse noch der dafür vorgesehene Bereich gepflastert werden. Dies würde jedoch noch dauern, weil es momentan schwer sei, Handwerker dafür zu bekommen. Eine weitere Bank werde der „Wasserverband Leine-Süd“ stiften. Von der hochgelegenen Stelle des Wasserhäuschens haben Wanderer und Spaziergänger einen freien Blick über die Landschaft um Lichtenhagen.

Nach dem Spatenstich beglückwünschte Ehbrecht die Lichtenhäger zu ihrer funktionierenden Dorfgemeinschaft. „Die Lichtenhäger halten zusammen, an Tagen wie diesen wird das deutlich“, so Ehbrecht. Die Bäume seien ein schönes Symbol für die Gemeinschaft im Ort. Im Anschluss bedankte sich Ortsratsmitglied Corinna Kube (Wählergemeinschaft Lichtenhagen) im Namen des Ortsrats bei Dembke für ihre Arbeit und den Einsatz Rund um die Planung. Im Anschluss fanden sich die Gäste zu einem geselligen Beisammensein im Feuerwehrhaus von Lichtenhagen ein.

Hochbehälter aus Edelstahl fasst 90 000 Liter

Das neue Wasserhäuschen liegt südlich von Lichtenhagen auf einer Anhöhe. Es wurde über dem im September 2017 aufgestellten Wassertank erreichtet. Der neue Hochbehälter aus Edelstahl fasst 90 000 Liter und versorgt die Ortschaften Lichtenhagen und Ludolfshausen mit Trink- und Löschwasser. Der Behälter ist gedämmt, damit das Wasser immer die gleiche Temperatur hat. Damit soll eine gleichbleibende Wasserqualität gewährleistet werden. Außerdem verfügt er über ein automatisches Reinigungssystem. Der Hochbehälter, seine Installation und das neue Rohrsystem für Lichtenhagen und Ludolfshausen kostete ungefähr eine Million Euro.

Von Max Brasch

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