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Friedland Vorhandene Grundstücke können bebaut werden
Die Region Friedland Vorhandene Grundstücke können bebaut werden
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08:00 08.12.2018
Für Groß Schneen setzt der Rat der Gemeinde auf Nachverdichtung statt neuer Baugebiete. Quelle: Bernd Beuermann
Klein Schneen

Die Nachverdichtung der Bebauung an der Zehntbreite in Klein Schneen und zwischen den Straßen Am Mühlenberg und Am Beeke in Groß Schneen hat der Rat der Gemeinde Friedland ermöglicht.

„In den beiden Bereichen gibt es Häuser mit großen Grundstücken, wie sie früher auf dem Land üblich waren“, berichtete Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD). Die Bewohner heute könnten und wollten jedoch die ausgedehnten Gartenflächen nicht mehr bewirtschaften. Gleichzeitig gebe es von Seiten der Kinder oder der Enkel den Wunsch, im rückwärtigen Bereich zu bauen. Die beschlossenen Änderungen der Bebauungspläne ermögliche das nun. Zudem erleichterten sie Anbauten an vorhandene Gebäude.

„Der Vorrang einer Nachverdichtung vor der Ausweisung neuer Baugebiete ist ein erklärtes Ziel der Gemeinde“, führte Friedrichs aus. So gehe nicht „wertvolles Ackerland“ verloren, ergänzte Torsten Klinge (FWGF).

In den Bauausschuss verwiesen hat der Rat den Antrag der SPD, im Norden oder Nordwesten von Niedernjesa ein neues Baugebiet auszuweisen. „Hier hat es in der Vergangenheit bereits zwei Anläufe gegeben“, sagte Friedrichs. Der eine sei gescheitert, weil sich auf der ausgesuchten Fläche ein Bodendenkmal befunden habe. Das andere Mal habe sich die Gemeinde nicht mit den Eigentümern der Flächen einigen können. „Niedernjesa liegt vor den Toren der Stadt Göttingen und ist daher als Wohnort attraktiv“, erklärte Melchior von Bodenhausen (CDU).

Für diskussionswürdig erachtete der Rat eine Anregung von Werner Gundlach aus Klein Schneen. Der Bürger machte auf Verkehrsprobleme in der Gasse aufmerksam, die die Straße Im Unterdorf mit der Obernjesaer Straße verbindet. Sie werde von Handwerkern und Zulieferdiensten als Abkürzung genutzt, was spielende Kinder, aber auch Fußgänger gefährde. Auch ein Zaun sei bereits beschädigt worden. Das Problem lasse sich lösen, wenn die Gemeinde die Gasse als verkehrsberuhigte Zone ausweise oder die Durchfahrt nur noch Anwohnern erlaube. Auch damit soll sich nun der Ausschuss befassen.

http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Friedland/SPD-will-neues-Baugebiet-in-Niedernjesa

Von Michael Caspar

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