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Gieboldehausen Manfred Klingebiel aus Gieboldehausen zum 13. Mal am Start
Die Region Gieboldehausen Manfred Klingebiel aus Gieboldehausen zum 13. Mal am Start
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12:00 13.07.2018
Start in Düsseldorf: Der ehemalige Schornsteinfegermeister Manfred Klingebiel hat zum 13. Mal an der Glückstour der Schornsteinfeger teilgenommen. Quelle: r
Gieboldehausen

Vor 13 Jahren las der Radsport-Enthusiast Klingebiel in einer Fachzeitschrift von der Idee, mit einer Radtour krebskranken Kindern zu helfen und war sofort davon begeistert. Bei der Premierentour von Mühlbach nach Braunschweig fuhren seinerzeit 28 Teilnehmer mit, unter ihnen eben auch der ehemalige Schornsteinfegermeister aus Gieboldehausen. Seitdem hat der mittlerweile 73-Jährige keine Tour verpasst. In diesem Jahr starteten die Schornsteinfeger in Düsseldorf. Über Dülmen, Münster, Bielefeld, Schloss Holte Stukenbrock, Bad Salzuflen, Minden, Nienburg, Oldenburg und Sittensen ging es insgesamt mehr als 1000 Kilometer in den Norden nach Hamburg. „Dabei ist die Rekordsumme von 208 350 Euro zusammengekommen“, wie Klingebiel berichtet.

Der ehemalige Schornsteinfegermeister Manfred Klingebiel hat zum 13. Mal an der Glückstour der Schornsteinfeger teilgenommen. Quelle: r

Zwei weitere Gieboldehäuser

Auf der Etappe von Bad Salzuflen nach Nienburg bekam der Eichsfelder Unterstützung aus der Heimat, als die Gieboldehäuser Lothar Klein und Markus Nolte zu der Gruppe stießen und die Etappe mitfuhren. Der 76-jährige Klein ist seit der zweiten Auflage der Tour dabeigewesen, der 45-jährige Nolte hatte im vergangenen Jahr seine Premiere erlebt. In den vergangenen Jahren sind die Schornsteinfeger aber auch immer wieder von prominenten Sportlern begleitet worden. So unterstützten bereits die ehemaligen Radsportprofis Erik Zabel, Udo Bölts, Marcel Wüst, Jens Heppner, Kai Hundertmarck, Dieter Uebing und Robert Bartko die Aktion. Auch der Nordische Kombinierer Fabian Rießle, die Biathleten Sven Fischer und Petra Behle sowie Gewichtheber Matthias Steiner waren bereits dabei.

Ursprung in einer Wette

Was 2006 aus einer Wette der Organisatoren Ralf Heibrok, Werner Klein und Klaus Bewer entstand, habe sich zu einer der größten privaten und bundesweiten Hilfsaktionen entwickelt, erzählte Klingebiel. Mittlerweile seien von den Radfahrern mehr als zwei Millionen Euro an Spenden gesammelt und während der Touren an unterschiedliche Institutionen, Vereine und Kliniken zugunsten von krebskranken Kindern verteilt worden. Auch die Forschung nach neuen Medikamenten gegen den Krebs wollen die Schornsteinfeger unterstützen. Die Spendenübergabe sei oft sehr emotional, berichtete Klingebiel. Der Vorteil der Glückstour sei, dass jeder Cent des gesammelten Geldes ohne Abzüge bei denen ankomme, die es brauchen.

Der ehemalige Schornsteinfegermeister Manfred Klingebiel hat zum 13. Mal an der Glückstour der Schornsteinfeger teilgenommen. Quelle: r

Das gesamte Jahr auf Glückstour

Die Radtour dauere nur sieben Tage, doch die Glückstour dauere das ganze Jahr, sagte Klingebiel. Jeder Fahrer müsse ein Startgeld von 500 Euro zahlen. Das könne er aber über Sponsoren finanzieren lassen. Und so sind die Gieboldehäuser Glückstourer immer auf Achse, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. „Wir wollen uns auch dieses Jahr wieder bei den Spendern und Firmen aus der Region bedanken, die uns bei dieser Aktion mit Sach- und Geldspenden unterstützt haben.

Von Rüdiger Franke

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