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Gieboldehausen Brückensanierung für Radfahrer
Die Region Gieboldehausen Brückensanierung für Radfahrer
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00:17 10.09.2016
Von Kuno Mahnkopf
Die gesperrte Brücke. Quelle: Archiv
Gieboldehausen/Bilshausen

Im weiteren Verlauf des Radweges soll anschließend auch die Brücke über die Rhume saniert werden, teilt Gieboldehausens stellvertretende Gemeindedirektorin Christina Kutzborski mit. Die Umleitungsstrecke bleibe bis zum Abschluss der Arbeiten bestehen.

Die Vollsperrung der Hahlebrücke erst für Radfahrer und später auch für Fußgänger hat für Verdruss und viele Nachfragen bei der Verwaltung gesorgt. Der verantwortliche Statiker hatte aus Sicherheitsgründen auf die Sperrung der Stahlbrücke gedrängt. Der Oberbau aus Holz war marode, die Bohlen morsch. Eine Umleitung wurde über unbefestigte Graswege ausgewiesen. Beim Bau des Radweges vor einem Jahrzehnt hatte der Flecken die Baulast für die ehemaligen Eisenbahnbrücken übernommen.

Vor allem die Dauer der Brückensperrung ist bei vielen Bürgern auf Unverständnis gestoßen. Der weitgehend parallel zur Bundesstraße verlaufende asphaltierte Bahntrassen-Radweg gehört zu den beliebtesten und belebtesten im Eichsfeld, wird nicht nur von Fahrradfahrern, sondern auch Spaziergängern, Sportlern, Reitern und Skatern genutzt. Sie alle mussten sich jetzt den zweiten Sommer in Folge in Geduld üben. Die Verwaltung hat Verständnis für den Unmut und begründet das lange Warten auf die Sanierung mit einem komplexen und umfangreichen Ausschreibungsverfahren, mit Problemen, ein Ingenieurbüro mit freier Kapazität zu finden, und mit vollen Auftragsbüchern bei Baufirmen. Die Sperrung der vom Bauhof regelrecht verbarrikadierten Brücke, die manch einer für übertriebene Vorsicht hält, sei aus Sicherheits- und Haftungsgründen unumgänglich gewesen.

Im Herbst wird es jetzt wieder freie Fahrt auf dem Radweg geben. Erst soll auf der Hahlebrücke eine Betonpiste die morschen Holzbohlen ersetzen, dann die um eine Sperrung herumgekommene Radwegbrücke über die Rhume einige Hundert Meter weiter erneuert werden. Statt Holz soll Beton zum Einsatz kommen. Davon erhofft sich die Gemeindeverwaltung eine nachhaltige Lösung ohne ständigen Reparaturbedarf.

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