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Gieboldehausen Wahl in Samtgemeinde Gieboldehausen
Die Region Gieboldehausen Wahl in Samtgemeinde Gieboldehausen
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18:44 08.05.2017
Von Kuno Mahnkopf
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Gieboldehausen

Nach der Wahl hat CDU-Landesvorsitzender Bernd Althusmann dem Sieger Steffen Ahrenhold (39) gratuliert. „Mit ihm hat die CDU einen weiteren jungen und dynamischen Bürgermeister in ihren Reihen“, sagte der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl: „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit.“ Ahrenhold hatte bei der Wahl 57,92 Prozent der Stimmen erhalten, Dietmar Ehbrecht (Unabhängige Wähler SGG) als gemeinsamer Kandidat von Freien Wählern, SPD und Grünen 42,08 Prozent.

Marlies Dornieden (CDU), deren Wechsel als Dezernentin zum Landkreis die Neuwahl erforderlich gemacht hat, hatte 2011 bei ihrer Direktwahl 63,28 Prozent, Reinhard Grobecker (CDU) zehn Jahre zuvor 78,1 Prozent der Stimmen erhalten. Die aktuelle und außerplanmäßige Wahl sei damit nicht vergleichbar, der Wahlerfolg nicht selbstverständlich gewesen, sagt Georg Jacobi, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Gieboldehausen.  Dietmar Ehbrecht sei als langjähriger Bürgermeister Obernfelds ein Urgestein der Kommunalpolitik mit vielen Sympathien. Jacobi begrüßt es, dass mit Ahrenhold die Fraktionsarbeit kontinuierlich fortgeführt werden könne. Er sei der richtige Mann, um das Wir-Gefühl in der Samtgemeinde weiter zu stärken.

Skepsis bei Oppositon

Theo Sommer als Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Wähler fürchtet hingegen, dass „die gegen die Oppositionsgruppe gerichtete Politik der vergangenen Jahre“ fortgesetzt wird und nennt als Beispiele die Windradplanung und den Finanzausgleich zwischen Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden. „Wir konnten bei einer katastrophalen Wahlbeteiligung unser Klientel nicht ausreichend mobilieren“, bedauert Sommer.
Das Abschneiden Ehbrechts sei mehr als ein Achtungserfolg, sind sich Sommer und der Gruppenvorsitzende Rainer Lentes (SPD) einig. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, schade, dass es nicht gereicht hat“, sagt Lentes. Unabhängig von Misstönen in sozialen Medien hätten beide Kandidaten einen fairen und engagierten Wahlkampf geführt.

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