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Gieboldehausen Familienzentrum Heilige Familie in Gieboldehausen feiert 25-jähriges Bestehen
Die Region Gieboldehausen Familienzentrum Heilige Familie in Gieboldehausen feiert 25-jähriges Bestehen
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00:19 27.06.2018
Das Familienzentrum „Heilige Familie“ feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem großen Familienfest. Lukas mit einem Schaf aus dem Streichelzoo seines Vaters. Quelle: Niklas Richter
Gieboldehausen

„Es läuft sehr gut“, zog Leiterin Evelin Thiede eine positive Bilanz des Festes. Das Programm begann mit einem Gottesdienst in der St.-Laurentius-Kirche. „25 Jahre, das ist Lachen und Weinen von Kindern, das ist Innovation und Pflege von Tradition“, sagte Pfarrer Matthias Kaminski. Er erwähnte auch die gute Zusammenarbeit mit der Fleckengemeinde und den Vereinen.

Kindergarten ist Teil des Fleckens Gieboldehausen

Der Kindergarten sei Teil des Fleckens wie auch der Kirchengemeinde. Er erwähnte die vielfältigen niederschwelligen Angebote. Wichtig sei es, dass es immer Kinder gebe, die diese Einrichtung belebten. Die Mädchen und Jungen seien die „Edelsteine“, ohne die das Fest gar nicht gefeiert werden könnte. Begleitet vom Fanfarenzug und vom Spielmannszug zogen die Teilnehmer anschließend zum Familienzentrum.

Ein Streichelzoo, Kinderschminken und vieles mehr wurde bei der Feier des Familienzentrums Heilige Familie in Gieboldehausen zum 25-jährigen Bestehen angeboten.

Zwei Erzieherinnen präsentierten den Kindern ein unterhaltsames Tischtheater. Bei Wurfspielen konnten die Besucher ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Viel Betrieb herrschte am Streichelzoo der Familie Marschall aus Gieboldehausen, zu dem unter anderem Lämmer gehörten. Klassiker wie die Rollenbahn fehlten ebenso wenig wie Kinderschminken. Ihre Kreativität könnten Mädchen und Jungen bei verschiedenen Bastelangeboten unter Beweis stellen. Viel Beifall gab es für Vorführungen des TV Germania Gieboldehausen.

Ausstellung der Geschichtswerkstatt weckt Erinnerungen

Interesse fand auch eine Ausstellung der örtlichen Geschichtswerkstatt, die mit Bildern Eindrücke von der Geschichte des Familienzentrums vermittelte. 1992 wurde der erste Trakt gebaut, der in weniger als einem Jahr bezugsfertig gewesen sei, wie Thiede bereits im Vorfeld der Feier erläutert hatte. Anfangs habe eine Gruppe leer gestanden, später sei der von Beginn an geplante Anbau für zwei Gruppen verwirklicht worden.

Die katholische Kirche habe auch für die zweite Einrichtung nach dem Kindergarten St. Antonius die Trägerschaft übernommen. Eingebaut worden sei eine große Küche, die beide Häuser versorge. Die Kinder würden sich freuen, dass im Hause gekocht werde und gestalteten den Speiseplan mit. Zubereitet würden auch Mahlzeiten für Allergiker, Muslime und koscheres Essen. Beide Kindergärten seien im Laufe der Jahre weiterentwickelt worden, um eine hundertprozentige Versorgung im Flecken zu gewährleisten. So sei zum Beispiel vor einigen Jahren der Frühdienst an die Fahrzeiten der Eltern angepasst worden. „Wir wollen Familien sehen mit allen Bedürfnissen und wir wollen Familien entlasten“, beschreibt Thiede das Konzept.

Umwandlung zum Familienzentrum

Die Umwandlung zum Familienzentrum sei 2013 erfolgt. Beratung, Behördengänge und Konzepte für jedes Alter zählten zum Angebot. Der Anspruch sei immer gewesen, die Bürger qualitativ zu versorgen. Zwei vom Bund geförderte Sprachfachkräfte sorgten für eine alltagsintegrierte Sprachförderung.

Von Axel Artmann

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