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Gieboldehausen Freifunk an der Sparkasse in Rhumspringe
Die Region Gieboldehausen Freifunk an der Sparkasse in Rhumspringe
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00:17 24.04.2016
 (v. l.): Martin Jegerczyk und Elmar Thieme, Ortsbürgermeister Franz Jacobi, Julia Gar und Pascal Kaufmann von der Jugendhilfe Niedersachsen, Helferbetreuer Berthold Jacobi. Quelle: Richter
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Rhumspringe

Das Geldinstitut hat einen Router zur Verfügung gestellt, um Rhumspringer, vor allem aber auch die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im Ort zu unterstützen.

Kostenlos und anonym

„Fast wie zuhause“, kommentiert Bürgermeister Franz Jacobi (CDU), wie von nun an das Surfen im Bereich der Sparkasse möglich sei. Einmal im Freifunk-Netz angemeldet, können Smartphone- oder Tablet-Besitzer kostenlos und anonym das Internet nutzen.

„Im Gebäude haben wir DSL“, erklärt Elmar Thieme als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei der Sparkasse Duderstadt. Das W-Lan-Netz, das bis in den Bereich der Hauptstraße reiche, werde darüber gespeist - natürlich ohne eine Anbindung an das Sparkassennetz mit seinen sensiblen Daten.

„Die Gemeinde kann nur dankbar sein für das professionelle Miteinander seit Jahren“, so Jacobi, der auch auf die Bücher-Tausch-Box am Parkplatz der Sparkasse verweist. Außerdem habe der Kreis der Helfer zuletzt 500 Euro von der Sparkasse erhalten, um Lebensmittel für ein Kochprojekt mit Flüchtlingen zu besorgen. „Mittlerweile kochen wir in der Lehrküche der Berufsbildenden Schulen in Duderstadt“, berichtet Berthold Jacobi, der die ehrenamtliche Hilfe im Ort koordiniert.

Kontakt zur Familie

Direkt neben der Bücher-Tausch-Box steht eine Bank, voraussichtlich zukünftig ein hübsches Plätzchen für Nutzer des Freifunk-Netzes, stellen sich die Initiatoren vor. „Für die Jungs ist es total wichtig, kostenloses Internet zu haben. Sie halten über soziale Netzwerke Kontakt zu ihren Familien“, erklärt Pascal Kaufmann, der gemeinsam mit Julia Garre für die Jugendhilfe Südniedersachsen vor Ort ist. Mit „die Jungs“ meint er die 20 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die in Rhumspringe leben.

Jetzt, da das Freifunk-Netz da sei, hätten diese ein Problem weniger. Eines aber sei noch nicht gelöst: Es werden dringend Fahrräder gesucht, um den Flüchtlingen mehr Mobilität zu verschaffen. Ansprechpartner dafür ist Berthold Jacobi.

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