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Gieboldehausen KGS Gieboldehausen an neuem Netzwerk beteiligt
Die Region Gieboldehausen KGS Gieboldehausen an neuem Netzwerk beteiligt
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00:21 28.09.2018
Die Teilnehmer an der Tagung in Soltau.    Quelle: r
Gieboldehausen

Die Schulleitungen und didaktischen Leitungen der Kooperativen Gesamtschulen trafen sich in Soltau zu einer gemeinsamen Tagung. „Die KGS als Schulform muss auf der politischen Ebene mehr wahrgenommen werden“, sagt Guido Fellbrich, Gesamtschulleiter der KGS Gieboldehausen. Die Schulform stehe zugleich für Kontinuität und pädagogische Innovationen. Im Spannungsfeld von Integration und Leistungsdifferenzierung praktizierten Kooperative Gesamtschulen eine Pädagogik, die auf der Arbeit der Grundschule aufbauend die Kinder ab der fünften Klasse individuell abhole.

Mit zunehmendem Alter der Schüler erfolge in diesen Schulen eine „schulzweigbezogene Leistungsdifferenzierung“, die einerseits auf die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe ausgerichtet sei und „andererseits in den Haupt- und Realschulzweigen eine hohe berufsorientierende Ausrichtung erfährt“. Im Bereich der Berufsvorbereitung und Berufsorientierung zum Beispiel sind mehrere Kooperative Gesamtschulen Niedersachsens sehr erfolgreich neue Wege gegangen, berichtet Fellbrich.

Allerdings hätten die 35 Kooperativen Gesamtschulen Niedersachsens mit ihren insgesamt rund 50000 Schülern keine gemeinsame Verständigungsebene, erläutert der Gesamtschulleiter. Fellbrich betont, dass es wichtig sei – so wie in Soltau geschehen – sich zu vernetzen und dann gemeinsam mit den Verbänden und anderen Netzwerken für gemeinsame Positionen, aber auch für KGS-spezifische Belange Positionen für die Öffentlichkeit und Politik zu formulieren.

Ein weiteres Ziel sei, die öffentliche Wahrnehmung der Kooperativen Gesamtschulen sowie ihrer Arbeit niedersachsenweit zu stärken. Fellbrich: „Wir wünschen uns eine Wiederverankerung in das Niedersächsische Schulgesetz.“ Darin könnte es unter anderem heißen, dass Gesamtschulen in den Formen der Kooperativen Gesamtschulen und Integrierten Gesamtschulen vorkommen. Mittelfristiges Ziel sei neben einer Schärfung des Profils auch die gemeinsame Qualitätsentwicklung der Kooperativen Gesamtschulen durch gemeinsame Fortbildungen, gegenseitige Hospitationen, Material- und Konzeptaustausch.

Von Axel Artmann

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