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Gieboldehausen Kriegerehrenmal in Krebeck wird saniert und wenige Meter versetzt
Die Region Gieboldehausen Kriegerehrenmal in Krebeck wird saniert und wenige Meter versetzt
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00:18 17.06.2018
Das Kriegerehrenmal in Krebeck wird saniert. Quelle: Hinzmann
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Krebeck

Das Erscheinungsbild des Ehrenmals soll sich nach dem Beschluss nicht ändern. Es werde von der Göttinger Firma Bachmann und Wille abgeholt und komplett grundsaniert, erklärte Gemeindebürgermeister Frank Dittrich (CDU). Mit Repräsentanten des Unternehmens habe es am Dienstag einen Vor-Ort-Termin gegeben. Sie hätten darauf hingewiesen, „dass man ein solches Denkmal so lässt wie es ist“.

Kniender Soldat wird nachgearbeitet

Die Schrifttafeln würden gereinigt und nachgezogen, „so dass alle Namen wieder richtig schön zu sehen sind“. der kniende Soldat „nachgearbeitet soweit es geht und die Struktur wieder hergestellt“, erläuterte Dittrich. Ein Teil der Sandsteine müsse erneuert werden.

Die unteren großen Sandsteine, die keine Verwendung mehr finden würden, könnten als erste Fundamentschicht genommen werden, um dadurch Kosten zu sparen. „Das wird maschinell bearbeitet und sieht anschließend entsprechend wieder aus“, berichtete der Gemeindebürgermeister dem Gremium.

Geplant sei, zu dem Denkmal eine barrierefreie Zugangsmöglichkeit vom Bürgersteig der Bergstraße zu schaffen. Dazu werde Erde abgetragen. Ziel sei es, auf einem fast geraden Weg das Denkmal erreichen zu können. Sämtliche Platten könnten wiederverwendet werden. Nach einer entsprechenden Reinigung sei angedacht, sie mit eine speziellen Harz zu verfüllen, so dass kein Unkraut mehr durchwachsen könne. „Das macht man in anderen Bereichen auch“, betonte Dittrich und verwies darauf, dass der Zustand der Platten „sehr gut sei“. Notwendig sei ein entsprechend geschotterter Untergrund.

Arbeit sollen bis zum Volkstrauertag abgeschlossen sein

Die Arbeiten sollen bis zum Volkstrauertag 2018 abgeschlossen sein, schilderte Dittrich den Planungsstand. „Durch die Versetzung gewinnen wir nicht unerheblichen Platz für unseren Kindergarten“, betonte der Gemeindebürgermeister.

Das Votum des Gremiums spiegelt das Stimmungsbild einer Informationsveranstaltung wider, zu der im Mai rund 50 Interessierte ins Bürgerhaus gekommen waren. Nur wenige Teilnehmer sprachen sich für eine Versetzung zum Friedhof oder an eine andere Stelle aus. Die Redebeiträge zeigten, dass älteren Menschen wichtig sei, die Symbolik des niederknienden Soldaten zu erhalten, da er aus ihrer Sicht eine friedliche Verbindung zu den Gefallenen darstelle. Für jüngere Diskussionsteilnehmer stand die mahnende Funktion des Denkmals im Vordergrund gestanden.

Von Axel Artmann

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