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Gieboldehausen Kunsthandwerker und Pfadfinder am Schloss in Gieboldehausen
Die Region Gieboldehausen Kunsthandwerker und Pfadfinder am Schloss in Gieboldehausen
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18:59 09.09.2018
Am Schloss in Gieboldehausen haben Kunsthandwerker ihre Waren angeboten. Quelle: Max Brasch
Gieboldehausen

Mehr als 50 Verkäufer hatten ihre Stände in und um das Schloss in Gieboldehausen herum aufgebaut. Angeboten wurden beispielsweise handgemachter Schmuck, Figuren, Holzwaren und Geschmiedetes. Die vielen Besucher freuten die Mitorganisatorin des Marktes, Michèle Posorski. „Wir haben Glück mit dem Wetter, und es scheinen sich viele Leute für den Kunsthandwerkermarkt zu interessieren“, sagt Posorski.

Auch die Händler konnten sich über viel Interesse an ihrer Arbeit freuen. Gabriel Morales verkaufte Schmuck, wie Silberringe, Kuperarmbänder und Halsketten. „Alles selbst gemacht“, erklärte sie. Besonders interessierten sich die Kunden für Kupferarmbänder mit mattgrüner Verzierung. Diese komme durch eine besondere Verarbeitungstechnik zustande, sagte Morales. An einem offenen Stand verkaufte Kougblenou Koffi handgearbeitete Holzprodukte, etwa Schneidebretter aus Teakholz. Viele seiner Kunden interessierten sich auch für die Körbe aus Kürbisschalen. „Die Schalen stammen von einer Kürbisfrucht aus Togo in Westafrika. Sie sind leicht, aber sehr fest und wetterbeständig“, erzählte Koffi.

Keine Kunstwerke, sondern Kaffee und Kuchen verkauften die Pfadfinder Gieboldehausen am Rande des Kunsthandwerkermarkts. Sie waren mit 20 Erwachsenen und 17 Kindern vor Ort. Theodor Sommer und Birgit Gödeke, Pfadfinderleiter, freuten sich über das gute Wetter und den Andrang an ihrem Stand. 30 Kuchen verkauften sie hier, mit tatkräftiger Hilfe der Kinder. Alle packten mit an, einige verkauften, die anderen sammelten Geschirr ein und brachten neues aus der Küche des Schlosses, das durch ein kleines Fenster nach draußen gereicht wurde. „Es ist mehr Aufwand als mit Plastik-Geschirr, aber wir möchten nachhaltig sein“, erklärte Sommer. „Die Kinder sind vierte bis achte Klasse, und alle helfen fleißig mit. Wir arbeiten allerdings alle in Schichten, dass sie auch mal Pause haben.“ Es sei wichtig, den jungen Leuten Selbstständigkeit beizubringen, weshalb sie viele Aufgaben eigenständig durchführten.

Lea Vollmer und Hanna Marie Hähnel sind angehende Pfadfinderleiterinnen und halfen bei der Organisation und dem Verkauf. „Da wir häufiger Verkaufsstände haben, klappt es mit der Planung und Durchführung gut“, sagte Vollmer. „Die Arbeit kann stressig sein, aber der Kundenkontakt macht Spaß“, ergänzte Hähnel. Auch die Jüngsten würden fleißig mithelfen. Johannes (11), Joshua (11), Mika (12) und Celina (13) räumten das gebrauchte Geschirr von den Tischen und trugen es zum Küchenfenster, wo es dann die Abwaschenden entgegen nahmen. Obwohl die Arbeit manchmal anstrengend war, mochte keiner der vier sobald aufhören. Sie meinten, dass die Zusammenarbeit im Team Spaß mache und es sogar langweilig werde, wenn mal wenig Kunden da seien.

Von Max Brasch

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