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Gieboldehausen Zwei Ampelanlagen sollen für Sicherheit sorgen
Die Region Gieboldehausen Zwei Ampelanlagen sollen für Sicherheit sorgen
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00:22 10.04.2018
Die Hahlebrücke im Verlauf der Bundesstraße 27 wird während der kommenden Jahre neu gebaut. Quelle: Niklas Richter
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Gieboldehausen

Die Hahlebrücke im Verlauf der Bundesstraße 27 in Gieboldehausen wird in den kommenden Jahren neu gebaut. Der regionale Verkehr soll während der vermutlich rund eineinvierteljährigen Bauphase über ein Ersatzbauwerk geführt werden. Über den Stand der Planungen informierte Doris Pflaume von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar die Mitglieder des zum Fleckenrat Gieboldehausen gehörenden Bauausschusses.

„Es wird ein Bauwerk werden, das Gieboldehausen lange nicht erlebt hat“, sagte Fleckenbürgermeisterin Maria Bock (CDU), die auch rund 30 Einwohner zu der öffentlichen Sitzung begrüßte. Den Grund für das anstehenden Arbeiten benannte Pflaume zu Beginn ihres Berichtes: Bei einer Nachprüfung von Bauwerken in Niedersachsen auf neue Lastbedingungen sei an der Hahlebrücke festgestellt worden, „dass ein Ersatzneubau erforderlich ist“.

Ampeln gelten als beste Lösung

Vor zwei Jahren sei ein Verkehrsbüro mit einer Verkehrszählung und -untersuchung beauftragt worden. Eine wichtige Rolle habe dabei die Frage gestellt, ob die Knotenpunkte Bahnhofstraße und Hahlestraße langfristig „ausreichend leistungsfähig sind“. Die Ergebnisse ließen nach Pflaumes Worten aber keine verlässlichen Rückschlüsse über das Zusammenspiel der beiden Knotenpunkte zu. Erst Videosimulationen hätten diese möglich gemacht.

Mehrere Varianten seien auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft worden. Die derzeit bevorzugte sei die Ausstattung beider Einmündungsbereiche mit einer Ampelanlage, die Pflaume als „optimalste Lösung“ bezeichnete.

In die engere Wahl gekommen sei zum einen auch die bestehende Lösung mit einer Ampel in Höhe Hahlestraße und Vorfahrtsregelung an der Bahnhofstraße und zum anderen der Bau eines Kreisels an dieser Stelle und zusätzlich die Ausstattung der Einmündung Bahnhofstraße mit einer Lichtzeichenanlage. Linksabbieger aus der Bahnhofstraße hätten nach diesem Konzept die Möglichkeit, sich über einen zusätzlichen Fahrstreifen auf der Bundesstraße in den dortigen Verkehr einordnen zu können. Mögliche Gefahren für Radfahrer und damit Sicherheitsaspekte hätten aber dagegen gesprochen. Die Mitarbeiterin der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erinnerte auch daran, dass bei einer Kreisellösung ein höherer Flächenbedarf erforderlich gewesen wäre.

Zufahrt zum Kleinen Anger bleibt gewährleistet

Die Zuhörer erfuhren von Pflaume, dass sich der Baustellenbereich von der Einmündung Hahlestraße bis zur Einmündung Bahnhofstraße erstrecken werde. Die Zufahrten zu den Grundstücken und damit auch zum Kleinen Anger würden durch die anstehenden Arbeiten nicht beeinflusst, erklärte der Gast auf Nachfrage von Zuhörern. Ein „Eingriff“ in den Bereich der seit Jahren leerstehenden Immobilie Hahlestraße 21 sei bei den drei Varianten, die in die engere Wahl gekommen seien, nicht erforderlich.

Der Bau beginne frühestens im kommenden Jahr. Aus statischen Gründen sei es nicht möglich, die Arbeiten an dem Brückenbauwerk mit einer halbseitigen Sperrung zu realisieren. Das beidseitig befahrbare Behelfsbauwerk über die Hahle werde an die Bahnhofstraße und an die Zufahrt Schützenplatz angebunden. Für den Fernverkehr gebe es in der Bauzeit eine weiträumige und beschilderte Umfahrung. „Die Details werden erst im weiteren Planungsverlauf gestaltet“, berichtete Pflaume.

Von Axel Artmann

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