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Gieboldehausen Ideen für Unterkunft in Wollershausen
Die Region Gieboldehausen Ideen für Unterkunft in Wollershausen
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13:38 31.10.2018
Standort der Flüchtlingsunterkunft in Wollershausen: das Schloss. Quelle: IS
Gieboldehausen

Fachbereichleiter Ansgar Papke berichtete zunächst über den Beschluss des Kreistages zur Flüchtlingsunterkunft. Wegen zu geringer Flüchtlingszahlen hat die Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) als Betreiber der Unterkunft bekannt gegeben, ab Mitte 2019 auch die Angebote zur Integration drastisch reduzieren zu wollen. Sprachkurse und weitere Maßnahmen sollen ab 1. Juli nicht mehr stattfinden.

Der Betreibervertrag zwischen GAB und dem Landkreis Göttingen als Eigentümer sei bis 31. November 2019 verlängert worden, so Papke. Die GAB habe zwar inzwischen neue Konzepte für die Unterkunft beim Landkreis vorgeschlagen, doch nun müssten Entscheidungen abgewartet werden. Aktuell seien noch 108 Geflüchtete der Samtgemeinde zugewiesen und lebten in den zugehörigen Ortschaften verteilt.

Neue Dorf-FSJler im Dienst

Denjenigen, deren Kinder Schulen und Kitas innerhalb der Samtgemeinde besuchten, solle allerdings die Möglichkeit gegeben werden, auch vor Ort zu bleiben. Genaueres könne aber erst nach den Entscheidungen des Landkreises gesagt werden, so Papke.

Die Mitglieder des Gremiums erfuhren, dass zum Herbst zwei neue Dorf-FSJler, Cornelius Böning und Lennart Stange, ihren Dienst in der Samtgemeinde aufgenommen haben. Die beiden 19-Jährigen aus Nesselröden werden wie schon ihre Vorgänger von Sandra Holzapfel, Koordinatorin der Caritas, während ihrer Dienstzeit betreut.

Konzeptentwicklung zum Nahverkehr

Die Gruppe aus SPD, Grünen und Freien Wählern stellte den Antrag, bei den Haushaltsplanungen schon einen Blick auf die auslaufenden Verträge mit dem Verkehrsunternehmen RBB im Jahr 2024 zu werfen und sich Gedanken um neue Konzepte zu machen. Reiner Deeg (Grüne) schlug vor, 20000 Euro im Haushalt einzustellen, um eine Konzeptentwicklung finanzieren zu können. 30-Tonnen-Diesel-Busse mit zwei Personen als Fahrgäste seien nicht mehr zeitgemäß, meinte Deeg.

Auch in der CDU-Fraktion wurde der Vorschlag „grundsätzlich begrüßt“, jedoch fehlte den Mitgliedern eine genauere Berechnungsgrundlage. Daher sollte dieses Thema vorerst in den Fraktionen diskutiert werden, so der einstimmige Beschluss.

Fahrten zu politischen Gremien

Zum Thema Jugendarbeit hatte die Gruppe aus SPD, Grünen und Freien Wählern ebenfalls einen Änderungsantrag zur Beschlussvorlage zum Haushalt. Um jungen Menschen politische Bildung und Demokratie schmackhafter zu machen, sollten parteienunabhängige Fahrten zu politischen Gremien finanziert werden und 10000 Euro im Haushalt 2019 dafür eingestellt werden, so der Antrag. Auch dieser Vorschlag sollte zunächst in den Fraktionen besprochen werden, so der Beschluss.

Einstimmig angenommen wurde die Beschlussvorlage, den Zuschuss für die Seniorenarbeit von bisher 4000 auf 6000 Euro zu erhöhen. 200 Euro sei der Grundbetrag für jede Gemeinde, der Rest des Geldes solle nach Einwohnerzahl und Bedarf aufgeteilt werden.

Von Claudia Nachtwey

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