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Gieboldehausen Öffentlicher Nahverkehr ist Thema in Gieboldehausen
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08:02 29.05.2018
Symbolfoto: hier Bushaltestelle Hahlestraße in Gieboldehausen. Quelle: Arne Bänsch
Gieboldehausen

Angestoßen wurde die Idee für den Präventionstag am Sonnabend, 2. Juni, durch Dorf-FSJlerin Luna Marie Quinque, die mit ihrem ersten Projekt dazu beitragen wollte, die Mobilität älterer Menschen zu fördern. Sie erstellte eine seniorengerechte Übersicht über die innerörtlichen Busverbindungen der Linie 170. „Die Busfahrpläne, die existieren, sind sehr klein geschrieben“, erklärte Quinque im Sitzungssaal des Gieboldehäuser Rathauses. „Da muss man schon mit dem Finger an der Linie lang gehen, damit man sich nicht verliest“, meinte die Gieboldehäuserin bei der Vorstellung ihrer Idee im November vergangenen Jahres in Kulturausschuss des Fleckenrates. Und so sollte ein übersichtlicher Flyer entstehen, der nicht nur über Verbindungen und Fahrzeiten informiert, sondern auch weitergehende Informationen liefert.

In diesem Rahmen der jetzt bevorstehenden Veranstaltung, zu der Flecken Gieboldehausen, Regionalbus Braunschweig, Verkehrsverbund Südniedersachsen, Polizei Göttingen und weitere Netzwerkpartner für den Sonnabend, 2. Juni, von 10 bis 16 Uhr einladen, wird gleichzeitig der in Kooperation mit dem Caritas Projekt „DorfFSJler zur Verbesserung der sozialen Daseinsvorsorge im Eichsfeld“ entwickelte Flyer eines innerörtlichen Busfahrplans für den Flecken Gieboldehausen, vorgestellt. Dieser wurde mit dem Ziel einer transparenten und übersichtlichen Darstellung der Verbindungen innerhalb des Flecken mit Mitteln aus dem „Dorf-Budget“ umgesetzt.

Die Partner des Präventionsprogramms

In der Ankündigung für den 2. Juni heißt es weiter, dass es sich bei „Sicher unterwegs“ um ein „kurzweiliges Präventionsprogramm der anderen Art“ handle, das auf den Abbau von Berührungsängsten bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) ausgerichtet sei. Zielgruppe sollen Senioren und mobilitätseingeschränkte Menschen sein. Die Akteure – Regionalbus Braunschweig (RBB), Verkehrsverbund Südniedersachsen (VSN), Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), das Göttinger Sanitätshauses o.r.t. und die Polizeiinspektion (PI) Göttingen wollen zum Abbau dieser Vorbehalte beitragen und gleichzeitig für den rechtzeitigen Umstieg vom Auto in die öffentlichen Verkehrsmittel werben.

Die Tagesveranstaltung wird vom Flecken Gieboldehausen in Schloss und Schlossgarten ermöglicht. Dort sollen Besucher an verschiedenen Stationen beispielsweise Informationen zum Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus, zu Beförderungsbedingungen, Fahrplänen und Tarifen erhalten. Außerdem gibt es Tipps zur gefahrlosen Nutzung von Rollatoren auf dem Weg zum und im Bus. Wer möchte, kann seinen Rollator vor Ort checken lassen und einen „Rollator-Führerschein“ absolvieren. Es besteht die Möglichkeit zum kostenlosen Sehtest, und die Polizei wird Tipps zur Verhinderung von (Taschen-)Diebstählen und dem Verhalten bei möglichen Belästigungen geben.

Von Britta Eichner-Ramm

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