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Gieboldehausen Neue Plattform für Besucher der Rhumequelle
Die Region Gieboldehausen Neue Plattform für Besucher der Rhumequelle
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00:31 06.05.2018
Mitarbeiter einer Rhumspringer Fachfirma entfernen die alte Plattform. Quelle: Hartwig
Rhumspringe

Besucher der Rhumequelle können das Ausflugsziel ab Sommer von einer neuen Aussichtsplattform betrachten. Mitarbeiter einer Rhumspringer Baufirma haben die alte Konstruktion entfernt. Die neue Plattform soll in vermutlich acht Wochen fertiggestellt sein, sagt Gemeindebürgermeister Franz Jacobi (CDU).

Die Gemeinde Rhumspringe hatte die alte Anlage, die 1998 maßgeblich mit Mitteln der Heinz Sielmann Stiftung errichtet worden war, im vergangenen Jahr aus Sicherheitsgründen gesperrt. „Das Holzteile waren marode, die Unterkonstruktion war teilweise faul, es hätte Einsturzgefahr bestanden, wenn Fußgänger auf die Plattform gegangen wären“, erklärt Jacobi, Er verweist darauf, dass die Gemeinde verkehrssicherungspflichtig sei.

Arbeitsgemeinschaft Rhumequelle stellt Förderantrag

Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres habe die Arbeitsgemeinschaft (AG) Rhumequelle, in der die Gemeinde Rhumspringe, die Samtgemeinde Gieboldehausen, die Städte Herzberg und Duderstadt, der Landkreis Göttingen, der Harzklub und Privatpersonen vereint sind, einen Antrag auf Förderung aus dem EU-Programm „Leader“ Mgestellt.

Den Standort für die neue Konstruktion würden Mitarbeiter einer Harzer Fachfirma zunächst ausmessen, anschließend soll sie in dem Betrieb hergestellt werden. Die künftige Plattform bestehe aus Kunststoff, „das langlebiger als Holz ist“, begründet Jacobi die Wahl des Materials. Das Geländer werde aus Aluminium gestaltet. „Die Naturschutzbehörde des Landkreises Göttingen hat zugestimmt“, betont der Gemeindebürgermeister. Als nächster Arbeitsschritt in diesem Bereich würden Fundamente aus Beton gegossen. Darauf werden die Eisenträger für die Brücke gelegt, die Teil des Rundweges entlang der Rhumequelle sei.

Die Kosten für die neue Plattform beziffert Jacobi mit rund 53000 Euro. Sie würden mit 40000 Euro aus dem Programm Leader finanziert. Die verbleibende Summe setze sich zusammen aus Geldern der Gemeinde Rhumspringe, der Sparkassenstiftung, des Unternehmen Harz Energie und des Harzklubs mit seiner Reddersen-Stiftung.

Voraussichtlich im Sommer oder Herbst würden rund 200 Meter Geländer rund um die Rhumequelle erneuert. „Das Holz ist auch faul“, erklärt Jacobi den Grund für diese Arbeiten. Das neue Geländer bestehe aus farblich beschichtetem Aluminium. Die Arbeiten, für die rund 19000 Euro veranschlagt würden, sollen mit Eigenmitteln der Arbeitsgemeinschaft sowie Geldern der Samtgemeinde Gieboldehausen und der Gemeinde Rhumspringe realisiert werden.

Investition soll Sicherheit der Quellenbesucher erhöhen

Die Beteiligten wollen nach Jacobis Worten mit der Investition die Sicherheit der Quellbesucher erhöhen. Eine weitere positive Folge sei, dass in absehbarer Zeit voraussichtlich keine größeren Unterhaltungsmaßnahmen notwendig würden.

Die Aussichtsplattform auf der Südseite der Rhumequelle war bereits im Frühjahr vor zwei Jahren erneuert worden und besteht aus Kunststoff. „Die Holzteile waren alle marode und teilweise durchgefault“, erläutert Jacobi. Die Arbeiten finanzierte die Arbeitsgemeinschaft aus Eigenmitteln, praktische Unterstützung kam von den Bauhöfen der Gemeinde Rhumspringe und der Stadt Herzberg.

Von Axel Artmann

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