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Gieboldehausen Bauarbeiten nach Wasserschaden angelaufen
Die Region Gieboldehausen Bauarbeiten nach Wasserschaden angelaufen
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11:00 08.11.2018
Bauarbeiten in den Umkleiden und Sanitärräumen der Sporthalle. Foto: Bau-Handwerker Alexander Mühe bei Abbrucharbeiten in einem der Sanitärräume. Quelle: Niklas Richter
Obernfeld

Noch vor vier Wochen hatte es ausgesehen, als gebe es keine schnelle Lösung. Eine Sanierung des in Folge eines Wasserschadens im Spätherbst 2016 Sanitär- und Umkleidebereiches im Altbau ließ aus verschiedenen Gründen auf sich Warten. Und auch während der Gemeinderatssitzung Anfang Oktober sah es zunächst nicht so aus, als ob so schnell die Handwerker anrücken würden. Da war nämlich noch nicht einmal klar, ob überhaupt Firmen auf die Ausschreibungen Angebote abgeben oder ob diese im finanziellen Rahmen liegen würden.

Inzwischen hat der von der Gemeinde beauftragte Architekt die Angebote geprüft und dem Bauausschuss der Gemeinde zur Vergabe vorgelegt. Verschiedene Gewerke sind denn auch vergeben worden, die ersten Bauarbeiten haben begonnen.

Boden und Fliesen müssen raus

Zunächst werde der alten Umkleide- und Sanitärbereich entkernt, so der Bürgermeister. Der alte Estrichboden samt des darüber liegenden Fliesenbelags wird gerade von den Arbeitern herausgestemmt. Auch eine Zwischenwand sowie die Wandverkleidungen werden entfernt. Im Anschluss sollen Umkleiden, Wachräume und Toiletten nach und nach wieder eingebaut werden.

Erneuert werden sollen außerdem die Elektroinstallationen, die Wand- und Bodenbeläge. Auch neue Fenster seien vorgesehen, skizziert Wüstefeld die geplanten Maßnahmen. Insgesamt beziffert er die Kosten auf rund 100000 Euro. Im Haushalt der Gemeinde stünden 105000 Euro zur Verfügung. Auch stehe für den Sanitärbereich das Geld von der Versicherung zur Verfügung.

Hoffen auf Fördermittel für Sanierungskonzept

Weil sich die Gemeinde für einen Teil der Arbeiten Fördermittel erhofft, sei das eine oder andere Gewerk ins nächste Jahr geschoben worden, erläutert Wüstefeld. Aus den potenziellen Fördertöpfen war bei Landessportbund und Landkreis für das laufende Jahr nichts mehr zu holen. Im Jahr 2019 will die Gemeinde Obernfeld einen Antrag auf Förderung aus dem von der Landesregierung avisierte 100-Millionen-Euro-Sportstättenförderprogramm stellen. Für die jetzt vorgezogenen Arbeiten sei ohnehin keine Förderung zu erwarten.

Das Sanierungskonzept der Gemeinde sieht für die Sporthalle unter anderem neue Sanitäranlagen, Elektroleitungen, einen neuen Schwingboden in der Halle sowie Wärmedämmung an Fassade und Dach vor. Außerdem soll ein Multifunktionsraum mit Küchenzeile eingebaut werden. Der Verein RV Stahlross, der die Halle vorwiegend nutzt, will außerdem in Eigenleistung die ehemalige Lehrertoilette samt Dusche zum Lagerraum umfunktionieren und dafür eine Trennmauer entfernen.

Einschränkungen für Sportler

Zu dem Wasserschaden war es im Altbautrakt der Halle im Spätherbst 2016 gekommen, weil ein Rohr durchgerostet war. Wasser trat aus und setzte die Böden in den Umkleiden und den Sanitärräumen unter Wasser. Zunächst mussten die Feuchtigkeitsschäden getrocknet werden. Seitdem ist der Bereich nicht nutzbar. Den Sportlern stehen aber immerhin noch Sanitärräume im neueren Hallenteil zur Verfügung. Dennoch bedeute der gesperrte Sanitärbereich im Altbau Einschränkungen, wie Stahlross-Vorsitzender Andreas Bauer vor vier Wochen während der Gemeinderatssitzung deutlich machte. Den Rohrbruch hatte der Gemeinderat zum Anlass genommen, eine grundlegende Sanierung der Halle aus den Jahren 1976/77 vorzusehen.

Von Britta Eichner-Ramm

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