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Sporthalle soll saniert werden

Obernfeld Sporthalle soll saniert werden

Einem ausgeglichenen Haushalt für das Jahr 2018 haben die Mitglieder des Finanz- und Sozialausschusses im Rat der Gemeinde Obernfeld zugestimmt. Wie Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) mitteilte, sei auch die finanzielle Situation der Gemeinde ausgeglichen.

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Die Sanitäranlagen im alten Hallenbereich sollen saniert werden.

Quelle: Swen Pförtner

Obernfeld. Der größte Posten im Haushalt sei nach derzeitigem Stand der Kindergarten, erklärt Wüstefeld. Die Gemeinde Obernfeld betreibe den Kindergarten gemeinsam mit Rollshausen. „Wir haben erst einmal den gleichen Ansatz wie im vergangenen Jahr“, so der Bürgermeister. 150 000 Euro seien in den Haushalt eingestellt. Allerdings gebe es in diesem Punkt auch die größte Unsicherheit. „Das Land Niedersachsen will die Eltern freistellen“, sagt Wüstefeld. „Wir müssen jetzt warten, wie sich das auf die Gemeinden auswirkt.“ Bisher hätten die Zuschüsse des Landes für das letzte beitragsfreie Jahr im Kindergarten nicht ausgereicht. Die Kommunen hätten den Rest finanzieren müssen. Deshalb müsse zunächst das Land mitteilen, wie viel es finanzieren wolle. Verhandelt werde derzeit über 52 Prozent. Der Städte- und Gemeindebund fordere aber ein Minimum von 66 Prozent.

Sanierung nach Wasserschaden

Ein weiterer großer Posten sei im Bereich der Unterhaltung die Sanierung der Sporthalle mit rund 100 000 Euro. Die sei nach einem Wasserschaden bislang noch nicht wieder hergestellt. Allerdings habe es keinen Nutzungsausfall gegeben, da der Wasserschaden nur die Sanitäranlagen im alten Hallenbereich geschädigt hätte. 2000 sei die neue Halle angebaut worden, weshalb die Halle weiter in Benutzung bleiben konnte, da es im neuen Trakt ebenfalls Sanitäranlagen gebe. „Wir haben jetzt die Gelder für die Sanierung bereit gestellt“, sagt der Bürgermeister. Ein Drittel der Finanzierung käme von der Versicherung. Zwei Drittel müsste die Kommune für die Sanierung selbst bezahlen.

Die Sanitäranlagen in der Sporthalle sollen saniert werden

Die Sanitäranlagen in der Sporthalle sollen saniert werden.

Quelle: Swen Pförtner

Ebenfalls in den Unterhaltungskosten sei die energetische Sanierung des Gemeindebüros geplant, so Wüstefeld. Die Kosten belaufen sich geschätzte 20 000 Euro. Die Gemeinde würde dabei den Umstand nutzen, dass die Samtgemeinde Gieboldehausen in diesem Jahr das angrenzende Schulgebäude energetisch sanieren wolle. Zusätzlich stünden auch die Spielplätze auf der Liste der Unterhaltungskosten.

Im Bereich der Investitionen habe die Gemeinde Posten, die aus dem vergangenen Jahr nach 2018 geschoben wurden, auf der Agenda, berichtet der Gemeindebürgermeister. So stünden rund 50 000 Euro für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED im Haushalt. Für eine Fußgängerbrücke über das Mühlenwasser seien 5000 Euro bereitgestellt. „Das wollten wir schon seit Jahren machen“, erklärt Wüstefeld.

Radweg abhängig von Entscheidung aus Bad Gandersheim

Darüber hinaus habe die Gemeinde Mittel für den Eigenanteil an der Erneuerung des innerörtlichen Radweges zwischen dem Ortseingang und der Ellerstraße verplant. „Ob diese benötigt werden, ist abhängig von der Umsetzung durch die Straßenbauverwaltung in Bad Gandersheim“, so der Bürgermeister. Es handele sich um den Radweg von Mingerode nach Obernfeld.

„Ansonsten können wir in diesem Jahr keine großen Sprünge machen“, sagt der Bürgermeister und verweist darauf, dass die Gemeinde den Antrag auf einen neuen Kindergarten gestellt habe. „Auch deshalb sind wir mit Investitionen vorsichtig.“ Der Haushalt soll in der kommenden Sitzung des Rates der Gemeinde beschlossen werden. Die Sitzung beginnt am Mittwoch, 31. Januar, um 19.30 Uhr im Gemeindebüro in Obernfeld, Kirchgasse 8.

Von Rüdiger Franke

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