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Gieboldehausen Kinder singen und segnen 400 Häuser
Die Region Gieboldehausen Kinder singen und segnen 400 Häuser
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00:17 08.01.2019
Kinder singen mit Daniela Kirchner. Quelle: Kroeschell
Rüdershausen

Alljährlich machen Sternsinger der St.-Andreas-Kirche in Rüdershausen um den Dreikönigstag am 6. Januar den Einwohnern mit Kirchenliedern und Segenssprüchen eine Freude – und das bereits seit vielen Jahrzehnten. Am Sonnabend haben 15 Kinder 400 Häuser im ganzen Ort besucht. Mit Kronen, Kopftüchern und Umhängen zogen sie jeweils zu dritt in Begleitung eines Erwachsenen los und sangen fröhlich das Lied „Stern über Bethlehem“ an jeder Tür, die zum Schluss mit einem Segenszeichen versehen wurde. Auch der Regen konnte sie von ihrem Vorhaben nicht abhalten.

Immer weniger Kinder

Bereits seit drei Jahren organisieren Gemeindemitglieder der Kirche St. Andreas die Sternsingeraktion. Mit von der Partie: Daniela Kirchner und Miriam Heßmer sowie Susanne Sigel und Julia Richow. Sie haben unter anderem mit Flyern und Aushängen im Ort dafür geworben. Die Einwohner in Lütgenhausen und Wollershausen konnten ebenfalls besucht werden, wobei auch die Männergruppe aus Rhumspringe Unterstützung leistete.

„Die meisten Kinder sind noch im Kindergarten, die ältesten gehen in die zehnte Klasse“, sagt Kirchner. „Es wird aber immer schwieriger, Kinder für die Aktion zu begeistern.“ Die Gründe dafür seien, dass es nicht mehr so viele Kinder in Rüdershausen gebe, die Aktion in den Ferien stattfinde und ältere Kinder die Lust daran verlören. „Die Kinder werden immer jünger“, stellt Kirchner fest. Sie hoffe, dass sich in den nächsten Jahren mehr Kinder an der Sternsingeraktion beteiligen.

Spenden für den guten Zweck

In diesem Jahr setzen sich die Teilnehmer mit den gesammelten Spenden für Kinder mit Behinderungen in Peru und auf der ganzen Welt ein. „Wir möchten, dass die Kinder nicht damit allein sein müssen“, betont Kirchner. Und auch die Kinder finden die Aktion großartig: „Ich finde es sehr gut, dass man für Kinder spendet. Und es macht auch trotz des Regens Spaß“, sagt die neunjährige Hermine. Mit Regenschirm in der einen und dem Stern in der anderen Hand bringen die Kinder den Segen von Haus zu Haus.

Die Lütgenhäuser und Wollershäuser konnten sich zuvor bei Kirchner und Heßmer anmelden, wenn sie von den Sternsingern besucht werden wollten. „Die Leute hier kennen das schon, es gab sehr viele Anmeldungen“, sagt Heßmer. Die Veranstalterinnen freuen sich, dass die Aktion so gut im Ort ankommt. Neben den Kindern in Rüdershausen sind am Wochenende ebenfalls Sternsinger der Kirchen St. Johannes in Hilkerode, St. Laurentius in Langenhagen, St. Pankratius in Fuhrbach, St. Sebastian in Rhumspringe, St. Georg in Brochthausen und St. Andreas in Rüdershausen durch die Orte gezogen.

Von Isa Kroeschell

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