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Gieboldehausen Storchenpaar auf Nest in Gieboldehausen
Die Region Gieboldehausen Storchenpaar auf Nest in Gieboldehausen
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00:22 18.03.2019
Den Schornstein der alten Molkerei in Gieboldehausen hat bereits ein Storchenpaar besetzt. Quelle: R
Gieboldehausen

Schon seit Mitte Februar hat Matthias Nachtwey Storchenbesuch auf dem Schornstein der früheren Molkerei. Der Fleischermeister und Eigentümer der alten Molkerei vermutet, dass es sich bei dem Tier um ein Männchen handelt, welches das erste Mal hier gelandet sei. Dafür spreche, dass das Tier nicht beringt sei.

Seit ein paar Tagen hat sich nun ein zweiter Vogel dazu gesellt – vermutlich ein Weibchen, wie der Gieboldehäuser Storchen-Fan Friedel Bode sagt. „Die standen schon aufeinander“, schildert Bode seine Beobachtungen. Anliegerin Dunja Hertwig hat die beiden Störche am Freitag beim morgendlichen Spaziergang mit ihren Hunden fotografiert. Der Blick zum Storchennest auf dem Schornstein gehöre für sie dazu, sagt sie.

Kämpfe unter Männchen

Möglich sei, dass noch ein anderes Männchen komme, und das unberingte Tier vertreibe, sagt Nachtwey aus Erfahrung. Immerhin gebe es das Storchennest auf dem Schornstein schon seit 1994, und mit Ausnahme von zwei Jahren seien auch immer Storchenpaare im Nest gewesen. Nachtwey hat eine Storchenkamera auf dem Dach des Betriebes installiert, deren Bilder ins Restaurant übertragen werden.

Auch Bode weiß von Kämpfen, die die Storchenmännchen manches Jahr austrügen. Zum Beispiel hatte es im vergangenen Jahr einen wilden Kampf auf dem Molkerei-Schornstein gegeben. „Mit Störenfrieden müssen sich brütende Störche jedes Jahr im Frühjahr auseinandersetzen“, hatte Bode damals gesagt.

Weitere Storchensichtungen

Auch sonst sind in der Region zwischenzeitlich mehrere Störche eingetroffen. Unter anderem hatte Bauer Ludwig Pape auf seinem Nest in Seeburg schon am 12. Februar den ersten Storchenbesuch bekommen. Weitere Tiere seien zwischenzeitlich auch in Seulingen, Wollbrandshausen, in Wollershausen, in Lütgenhausen und in Pöhlde gesichtet worden, weiß Bode. Einzelne Tiere seien über den Winter gar nicht erst in den Süden gezogen, ergänzt Bode.

Der Artikel wurde ergänzt.

Von Britta Eichner-Ramm

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