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Göttingen 100 Unterstützer für „Göttinger Erklärung“
Die Region Göttingen 100 Unterstützer für „Göttinger Erklärung“
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17:12 05.04.2017
Inge Wettig-Danielmeier (l) und Christine Müller gehörten zu den ersten Unterzeichnerinnen der „Göttinger Erklärung für ein Paritätsgesetz“ Quelle: r
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Göttingen

Die früheren Mitglieder im Bundestag Rita Süssmuth (CDU) und Inge Wettig-Danielmeier (SPD) gehören ebenso zu den Unterzeichnerinnen der Erklärung wie die Leiterin des Instituts für Diversitätsforschung, Andrea Bührmann, die Präsidentin des Verwaltungsgerichts, Stefanie Killinger und Göttingens ehrenamtliche Bürgermeisterin Helmi Behbehani (SPD).

Mit der Initiative setzt sich das Frauenforum für die Gleichstellung in Deutschen Parlamenten ein. Auch im Bundestag sollten künftig ebenso viele Frauen wie Männer vertreten sein. Denn die Realität sieht anders aus. Und dabei gehe es „um Macht, Geld und Einfluss”, erklärte die Jura-Professorin an der Uni Kassel, Silke Laskowski, „und das gibt keiner freiwillig her".

Mit ihrer Klage vor dem bayrischen Verfassungsgerichtshof hatte Laskowski den Anstoß für die Göttinger Erklärung geliefert. Über den juristischen Weg will sie die parlamentarische Repräsentanz offiziell hinterfragen lassen.

Viele Frauen wollten sich ihrer Popularklage anschließen, hatte Göttingens Gleichstellungsbeauftragte, Christine Müller, vor drei Wochen erklärt. So sei „der Funke übergesprungen“ und die Idee für die „Göttinger Erklärung für ein Paritätsgesetz“ entstanden. Denn „ohne ein verbindliches Gesetz wird sich nichts ändern“, ergänzte jetzt die Ideengeberin, Christine Krumm, an. Es solle dem französischen Beispiel folgen, dem „Loi sur la parité“. Das Gesetz aus dem Jahr 2000 schreibt paritätisch besetzte Listen der französischen Parteien vor Wahlen vor.

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