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Göttingen Pflanzaktion auf dem Göttinger Leineberg
Die Region Göttingen Pflanzaktion auf dem Göttinger Leineberg
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17:58 08.11.2018
Pflanzaktion von 1000 Blumenzwiebeln auf dem Grünstreifen an der Allerstraße auf dem Leineberg. Im Bild Julia Ormann. Quelle: Kroeschell
Göttingen

1000 Blumenzwiebeln hat die Stadt Göttingen dem Nachbarschaftsverein Leineberg zur Verfügung gestellt. Sie wurden am Donnerstag von Helfern in den Grünstreifen der Allerstraße eingepflanzt.

„Der Leineberg ist ein sehr grüner Stadtteil, trotzdem gehen die Leute hier nicht so viel raus“, erzählt Hanna Köhn, Leiterin des Nachbarschaftsvereins Leineberg. Dem wollen sie und andere Interessierte entgegenwirken. Einen ersten Anfang haben sie mit dem Einpflanzen der Blumenzwiebeln auf dem Grünstreifen der Allerstraße gemacht. Mit dabei waren Mitglieder des Nachbarschaftsvereins, Einwohner des Leinebergs, Kinder und Betreuerinnen des Kinderhauses Leineberg und Jugendliche des Offenen Jugendvollzugs Göttingen. Später stieß noch eine Gruppe von 40 Kindern von der Leinebergschule dazu.

Ideen für Verschönerungen sammeln

Das Einpflanzen der Zwiebeln war die erste Aktion des Vereins dieser Art. Die Mitglieder wollen damit die Attraktivität des Leinebergs und besonders der Grünfläche steigern, die momentan nicht sehr beliebt sei. Nach der Anfrage bei der Stadt hat diese für den Verein 1000 Blumenzwiebeln organisiert, je zwei verschiedenfarbige Tulpen und Krokusse. „Wir sehen das hier als ersten Test und schauen mal, wie es läuft“, sagt Köhn. Wenn sie gut ankomme, könne im nächsten Jahr wieder eine solche Veranstaltung geplant werden. Die Aktion solle ebenfalls dazu genutzt werden, um weitere Ideen für eine schönere Gestaltung und bessere Nutzung der Grünflächen von den Einwohnern zu sammeln.

Kinder arbeiten in Zweier-Gruppen

Bei milden Temperaturen und Sonnenschein gruben die Helfer Loch für Loch mit ihren Spaten in den widerspenstigen, verwurzelten Boden. „Die Erde hat ganz schön unter dem langen, trockenen Sommer gelitten“, sagt Paulus Paulerberg. Er hat aus dem Vereinsnewsletter von der Aktion erfahren. „Es ist doch schön, wenn es hier mal ein bisschen bunter wird“, findet er. Die Erwachsenen bereiteten den Boden vor und die Kinder vergruben die Blumenzwiebeln darin: „Immer fünf bis sieben Stück in ein Loch“, schlägt Köhn vor, „und das Loch soll die dreifache Tiefe der Zwiebeldicke haben“.

Nach und nach kamen immer wieder weitere Helfer dazu. „Es sieht so aus, als würde es schnell gehen“, stellt Köhn nach einer knappen Stunde fest. Die Kinder der Leinebergschule schlossen sich in Gruppen zusammen, um gemeinsam das Ziel zu erreichen. „Die Erde ist sehr trocken, deswegen ist es sehr schwer, in die Erde reinzukommen“, erklärt Köhn ihnen. Für die zwischenzeitliche Stärkung stellte der Verein Kaffee und Kuchen zur Verfügung. Nach zwei Stunden waren alle Blumenzwiebeln eingepflanzt.

Von Isa Kroeschell

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