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Göttingen 1200 Anrufe in neun Sunden
Die Region Göttingen 1200 Anrufe in neun Sunden
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00:19 22.01.2018
Blick in die Schaltzentrale der Kommunalen Regionalleitstelle (KRL) in Göttingen. Quelle: Hinzmann
Göttingen

Erste Bewährungsprobe für die neue Kommunale Regionalleitstelle (KRL). Das Sturmtief Friederike stellte die Einsatzkräfte in Göttingen am Donnerstag auf die Probe. Auf acht Mann hatte die Einsatzplanung der KRL ihre Besetzung aufgestockt. Diese hatten während des Sturms alle Hände voll zu tun. „Rund 1200 gingen bei uns in der Zeit von 12.30 bis 21.30 Uhr ein“, berichtet Frank Gloth von der Berufsfeuerwehr Göttingen. Er bestätigt, dass bei diesem hohen Aufkommen an Anrufen auch zahlreiche Anrufer nicht durchkamen.

„Jeder Anruf will bearbeitet werden, da kann es in solchen Situationen schon einmal zu Verzögerungen kommen“, sagt Gloth. Die Männer hatten in der Zeit 254 Sturmeinsätze zu koordinieren. Die Berufsfeuerwehr verzeichnete 175 Sturmeinsätze im Landkreis und 79 in der Stadt. Hinzu kamen verschiedene Brandeinsätze wie zum Beispiel eine brennende Gartenlaube in Geismar, bei der die freiwillige Feuerwehr mit sechs Mann im Einsatz war. Im Landkreis gab es einen Kellerbrand.

Insgesamt zählte Gloth 84 Einsätze allein in der Stadt Göttingen, bei denen die Feuerwehren mit mehr als 100 Männern im Einsatz waren. „Hinzu kamen die Notrufe für Rettungseinsätze und für Krankentransporte sowie die Lagemeldungen von den Einsätzen“, erzählt Gloth. Trotzdem habe die Einsatzplanung im Landkreis und in der Stadt gut funktioniert.

Seine positive Bilanz: „Wir haben keine Verletzten und keine Zwischenfälle. Die Einsatzkräfte haben alles getan, was in dieser Extremsituation getan werden konnte“, so Gloth.

Die neue KRL koordiniert neben dem Brandschutz mit der Berufsfeuerwehr, 170 Freiwilligen Feuerwehren und sechs Werkfeuerwehren außerdem den Rettungsdienst mit 17 Wachen, 24 Rettungswagen, sechs Notarzteinsatzfahrzeuge und einem Notfallrettungshubschrauber. Außerdem laufen in der KRL im Bereich Hilfeleistung die Fäden für den Einsatz von fünf Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks zusammen.

Von Bernard Marks

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