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Göttingen 20000 Euro für Göttinger Elternhaus
Die Region Göttingen 20000 Euro für Göttinger Elternhaus
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00:19 25.09.2017
Laura Piesata (7Jahre) und Selin Ceser (8 Jahre) durften den Scheck von Klaus Hupe entgegen nehmen. Mit ihnen freuen sich Susanne Schulze-Konopka und Dagmar Hildebrandt-Linne (rechts). Quelle: Vera Wölk
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Göttingen

„Wir spenden jedes Jahr für das Elternhaus“, berichtet Klaus Hupe, Organisator des Eichsfelder Bikertages. Die Idee sei entstanden, da ihm das Elternhaus bekannt war und er der Meinung war, dass das Geld gut gebraucht werden könnte. „Wir wissen, dass die Spende hier gut ankommt und auch wirklich jeder einzelne Euro gut eingesetzt wird“, sagt Hupe.

Beim 19. Eichsfelder Bikertag, der von Bilshausen nach Lindau führte, sind 20000 Euro für das Elternhaus eingenommen worden. Dies sei der gesamte Erlös der Veranstaltung, der sich aus Spenden, Sponsorengeldern, der Startgebühr in Höhe von zehn Euro sowie aus den Erlösen vom Getränke- und Essensverkauf zusammensetze. „Über die Jahre ist es nicht nur mehr eine Spende, die wir machen, sondern es ist ein guter Kontakt zu den Verantwortlichen des Elternhauses entstanden. Man könnte sogar von einer Freundschaft, die entstanden ist sprechen“, sagt Hupe. Aus den vorangegangenen 18 Eichsfelder Bikertagen seien zuvor bereits mehr als 200000 Euro an die Einrichtung gespendet worden. Die Biker seien auch regelmäßig beim Sommerfest des Elternhauses dabei und ließen dabei auch die kranken Kinder auf ihren Motorrädern fahren. Für die Motorradfahrer sei dies etwas Besonderes, da es schön sei, die Freude der Kinder nach den Fahrten zu sehen.

Spendenübergabe an das Elternhaus für das krebskranke Kind in Göttingen Quelle: Vera Wölk

„Es ist einfach grandios, dass die Biker jedes Jahr für uns spenden“, sagt die Geschäftsführerin des Elternhauses Dagmar Hildebrandt-Linne. Mit ihren regelmäßigen Spenden seien die Teilnehmer des Eichsfelder Bikertages einer der größten Spender, die das Elternhaus hat. „Ohne sie wäre eine Vielzahl unserer Aktion nicht möglich“, sagt Hildebrandt-Linne. Denn die Krankenkassen würden nur einen Teil der Kosten für die Einrichtung tragen, der Rest müsse aus Spenden finanziert werden. Auch sie betont, dass der Kontakt zu den Bikern sich nicht nur auf die jährliche Spendenübergabe und das Sommerfest beschränke, sondern Hupe und die anderen auch ansonsten immer hilfsbereit sein. „Wir haben zum Beispiel schon gemeinsam ein Mofa besorgt, für ein Kind, das nach seiner Behandlung entlassen wurde“, erinnert sich Hildebrandt-Linne. Daher seien sie froh und dankbar, dass sie die Motorradfahrer haben, die nicht nur gern für das Elternhaus für das krebskranke Kind spenden, sondern auch gern ansonsten etwas mit den Kindern machen.

Am Donnerstag hatten die Mädchen und Jungen daher im Anschluss an die Geldübergabe die Gelegenheit, sich entweder auf den Maschinen der Biker fotografieren zu lassen oder auch gemeinsam mit ihnen ein paar Runden zu fahren. Der Termin für den nächsten Eichsfelder Bikertag, der dann der 20. sein wird, steht auch bereits fest: Er wird am 1. September 2018 ausgerichtet. Und der Erlös soll laut Hupe auch dann wieder an das Elternhaus gespendet werden.

Von Vera Wölk

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