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Göttingen 220 Schüler bei Landesentscheid der Mathe-Olympiade in Göttingen
Die Region Göttingen 220 Schüler bei Landesentscheid der Mathe-Olympiade in Göttingen
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11:14 25.02.2013
Warten auf die Siegerehrung: Björn und Hendrik Müller und Niklas Grein vertreiben sich die Zeit mit dem Spiel „Moguli“. Quelle: Heller
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Göttingen

Im mathematischen Institut der Uni Göttingen in der Bunsenstraße wurden am Sonnabendmorgen die Klausuren geschrieben, um die Landessieger zu küren. Die Lösung der Aufgaben, sagen die Organisatoren, erfordern logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. Vier Stunden dauerten die Klausuren.

"Erschreckend einfach"

„Eine Aufgabe war erschreckend einfach“, meint Jorge Topp, „andere aber doch ziemlich schwer.“ Der beste Freund des zwölfjährigen Schülers aus Osterholz-Scharmbeck bei Bremen „ist auch ziemlich gut in Mathe, hat aber wegen eines einzigen Punktes die Vorausscheidung nicht geschafft.“ Anders als bei David Wode gebe es in seiner Klasse viele andere Schüler, die Spaß an Mathe hätten.

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220 Schüler haben an der niedersächsischen Landesentscheidung der Mathe-Olympiade in Göttingen teilgenommen.

Während nachmittags die Klausuren ausgewertet und die Sieger ermittelt wurden, konnten sich die Teilnehmer bei vorwiegend mathematisch ausgerichteten Spielen zerstreuen. Eines dieser Spiele: Pari, erfunden von Fremdsprachendozent Hilko Drude. Auf 91 Karten mit Zahlen und Grundrechenoperationen können die Spieler mit Gleichungen arbeiten und dabei den Komplexitätsgrad selbst bestimmen. Sein Spiel, erklärt Drude, sei unter anderem in Dänemark auf großes Interesse gestoßen: Lehrer setzten es dort im Mathe-Unterricht ein.

3 von 13 Landessiegern

Aus der Region kommen drei der 13 Landessieger: Hannah Marie Schlüter (8. Klasse des Felix-Klein-Gymnasiums), Daniel Altmann (Klasse 9 des Eichsfeld-Gymnasiums Duderstadt) und Leonidas Ihlemann (12. Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums Göttingen). Auch das Selbstbewusstsein der beiden Schüler aus Braunschweig und Osterholz-Scharmbeck war nicht unberechtigt: Wode erreichte einen zweiten Platz, Topp einen Anerkenungspreis.

Die Organisatoren konnten sich erneut über eine rege Teilnahme niedersächsischer Schüler an der Mathe-Olympiade freuen. „Seit drei Jahren“, sagt Mathematikstudent Daniel Homann, sei die Teilnehmerzahl von 220 in etwa stabil.

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