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Göttingen 250 internationale Sorten beim Bierfest in Göttingen
Die Region Göttingen 250 internationale Sorten beim Bierfest in Göttingen
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00:18 18.06.2018
Sebastian Lucas (helles T-Shirt), Benjamin Mogk und Greta Hauptmann vom Veranstalter Quelle: Foto: Heller
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Göttingen

„Mehr als 250 verschiedene Spezialitätenbiere aus aller Herren Länder“, so Stefanie Fischer vom Veranstalter GiG Linden GmbH aus Hannover, können genügsame Biertrinker und Gourmets probieren. Reichlich Auswahl also, so können auch selbst ernannte Kenner und ausgemachte Bier-Skeptiker mal auf andere Ideen oder auf den Geschmack kommen – und über den lässt sich am Waageplatz genüsslich streiten.

Dass es laut bierseligem Gassenhauer keins auf Hawaii geben soll, wird hier eindrucksvoll widerlegt. Bis auf Asien seien Produkte aus allen anderen Erdteilen im Angebot, sagt Sebastian Lucas. Der 28-Jährige ist für den Veranstalter Teamleiter vor Ort. Er ist „Bierkenner und -enthusiast“. „Je nach Wetter mag ich schön leichte, spritzige und fruchtige Sorten; und wenn es kühler wird: je hopfiger desto besser.“ Nicht nur für ihn ist das Fest das reinste Paradies. In 17 Städten werden die Feste gefeiert. „Aber Göttingen ist für den Veranstalter immer ein besonderes Highlight“, hatte Stefanie Fischer mitgeteilt. Lucas bestätigt: „Im vergangenen Jahr haben die Leute am ersten Tag sogar im Regen vor der Bühne gestanden und ihr Bier genossen. Göttingen ist vielen Städten voraus. Die Göttinger schätzen gepflegte Bierkultur. Das Publikum ist weitestgehend überragend.“

So wie die Vielfalt. „Es gibt immer mehr kleinere, experimentierfreudige Brauerein aus dem In- und Ausland, die inzwischen personell und wirtschaftlich in der Lage sind, uns auf unserer Bierfest-Tour zu begleiten“, betont Veranstalter Michael Solms. Sebastian Lucas hat ein paar Tipps für Neugierige. Das „Delirium Red“ einer belgischen Brauerei „mit roten Wildfrüchten“ sei „nur leicht gehopft, ist der Renner“; das Delirium Tremens dagegen kräutiger und kräftiger, mit 8,5 Volumenprozent. Da es warm ist, empfiehlt er leichte Varianten. Zum Beispiel das Killer Cucumber Ale aus Kanada (“Ale/Vegetable“), das, so Lucas, durch seine „dezente Gurkennote“ zur „supertollen Sommernummer“ avanciere – „sehr feinperlig, ideal bei diesen Temperaturen“.

Eine echte Neuheit sei auch der „Lemon Milkshake IPA“ einer Berliner Brauerei, der aus einer Slush-Ice-Maschine gereicht werde. Premiere feiert in diesem Jahr das extra in Auftrag gegebene Fest-Pils: Ein Pale Ale „mit weniger Kohlensäure als ein Pale Ale“, dafür etwas fruchtiger – „ein wunderbares naturtrübes Bier“. Der Fantasie der Craft-Brauer sind namentlich kaum Grenzen gesetzt: Dr. Raptor und Rasputin wurden aus den Niederlanden an die Leine exportiert; Liquid Sex Robot ist ein Erzeugnis aus Norwegen und der Affenkönig aus Österreich hält ebenfalls am Waageplatz Hof. Lucas: „Auch Bezeichnungen sind etwas, das die Leute zum Trinken animiert.“

Von Stefan Kirchhoff

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