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Göttingen 30000 Göttingern eine Stimme geben
Die Region Göttingen 30000 Göttingern eine Stimme geben
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00:34 27.04.2018
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Göttingen

Im November 2016 sind die elf Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Göttingen gewählt worden. Seitdem kümmern sie sich um die Belange der rund 30 000 Göttinger Senioren. Vorsitzende des Seniorenbeirates ist Heiderose Niemeyer.

„Unsere Aufgabe ist es, die Anliegen der Senioren in die Ausschüsse der Stadt zu bringen“, erklärt Niemeyer. Außer ihr zählen noch drei weitere Mitglieder zum Vorstand des Seniorenbeirates. Ihre Stellvertreterin ist Gudrun Nolte. Jedes Beiratsmitglied ist in mindestens einem der Ausschüsse der Stadt vertreten. „Wir haben in den Ausschüssen zwar nur ein Rede- und kein Stimmrecht, aber dennoch gelingt es uns, auf die Belange der Senioren in der Stadt hinzuweisen“, sagt Niemeyer. Außerdem haben die Beiratsmitglieder das Recht Anträge in die Ausschüsse einzubringen.

Umzug ins Neue Rathaus

Anders als der Behinderten- und der Integrationsbeirat hat der Seniorenbeirat derzeit noch keine Räume im Neuen Rathaus, die genutzt werden können. Das Büro befindet sich daher in einer Wohnung im betreuten Wohnen im Göttinger Seniorenzentrum am Ingeborg-Nahnsen-Platz. „Im Herbst sollen wir unsere Räume im Rathaus bekommen. Dann sind wir für die Senioren besser zu finden, und haben als Beirat auch einen direkteren Weg zur Politik“, sagt Niemeyer. Außerdem soll es dann eine gemeinsame Geschäftsführung mit dem Behindertenbeirat geben.

Zusammenarbeit mit den Heimen

Eine weitere Aufgabe des Seniorenbeirates ist die Betreuung der Altenheime und Senioreneinrichtungen in der Stadt, hier haben sich die Mitglieder nach Angaben Niemeyers so aufgeteilt, dass jedes Mitglied mindestens eine der Einrichtung betreut. „Wir sind vor Ort zum einen als Kontaktperson für die Heimleitung und zum anderen nehmen wir auch an den Sitzungen des Heimbeirats teil und sind bei Angehörigen-Treffen dabei“, berichtet Niemeyer. In den Göttinger Heimen leben nach Informationen des Seniorenbeirates derzeit zwischen 2500 und 3000 Personen. Diese seien, da der Wechsel aus der eigenen Wohnungen in eine Einrichtung immer später erfolge aufgrund verschiedener Erkrankungen wie beispielsweise Demenz pflegebedürftiger als noch vor einigen Jahren. „Um uns gut um die Belange der Senioren kümmern zu können, nehmen wir als Seniorenbeirat regelmäßig an Veranstaltungen des Landesseniorenrates teil, um uns fortzubilden“, sagte Niemeyer.

„Sicherheit in der Stadt“

Dort erhalten die Mitglieder nach eigenen Angaben auch die Ideen für Veranstaltungen und Seminare, die sie in Göttingen ausrichten. Für Oktober sei beispielsweise ein Vortrag zum Thema Alterszahnmedizin geplant. „Außerdem bringen wir regelmäßig eine Broschüre raus, mit der wir die Senioren über unsere Arbeit informieren“, sagt die Vorsitzende. Bereits davon soll es in Kooperation mit der Göttinger Verkehrswacht, der Polizei und den Göttinger Verkehrsbetrieben eine Veranstaltung zum Thema Sicherheit für Senioren in der Stadt geben.

Während der nächsten Sitzung des Ausschusses am Donnerstag, 26. April, werden die Mitglieder über ihre Arbeit in den Ausschüssen informieren. Die Sitzung beginnt um 9.30 Uhr in den Geschäftsräumen des Seniorenbeirates, Ingeborg-Nahnsen-Platz 9.

Von Vera Wölk

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