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Göttingen 350 Jahre Wanderarzt Doktor Eisenbart
Die Region Göttingen 350 Jahre Wanderarzt Doktor Eisenbart
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00:23 24.03.2013
Noch heute hält Doktor Eisenbart Sprechstunden ab: Die Stadt Hann. Münden feiert den 350. Geburtstag des legendären Wanderarztes. Quelle: EF
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Hann. Münden.

Mit einem Fest auf dem Rathausvorplatz feiert der Touristikverein mit Sponsoren und der Stadt ab 15.30 Uhr ein Fest rund um Doktor Eisenbart mit vielen Überraschungen und ab 19 Uhr eine Doktor-Eisenbart- Party im Ratsbrauhaus.

Präsentiert wird die erste von sechs 2,40 Meter großen Eisenbartfiguren, die an den Ortseingängen aufgestellt werden – gestiftet von dem Mündener Unternehmer Fred Stemmer.

Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts wirbt die Stadt touristisch mit dem legendenumwobenen Doktor Eisenbart, von dessen Wundertaten das weltweit gesungene und in zahlreiche Sprachen übersetzte Lied kündet: „Ich bin der Doktor Eisenbart, kurier die Leut᾽ auf meine Art!“ Im Jubiläumsjahr wollen Stadt, die Mitglied der Deutschen Märchenstraße ist und jährlich fast 200 000 Übernachtungen verzeichnet, und Tourismusbranche noch mehr auf den Wanderarzt setzen.

Für das traditionsreiche Doktor-Eisenbart-Spiel wird es die  Welturaufführung des neuen Stückes „What a man“ geben, mit dem der Berliner Regisseur Walter Kalk die Geschichte um Doktor Eisenbart neu schreibt und inszeniert. Der Spielort  ist ab Juni der historische Packhof in der Lohstraße. Gewänder des 17. Jahrhunderts treffen auf modernes Design -  ein Krimi zwischen Wissenschaft, Krieg, Verfolgung, Liebe Ehre und Niedertracht.

Bereits am Mittwoch können Besucher eine Doktor-Eisenbart-Torte mit seinem Konterfei probieren. Wer es herber mag, kann Eisenbarts „schwarze Medizin“ einnehmen – ein Schwarzbier aus dem Ratsbrauhaus.

Jüngere Gäste und Smartphone-Besitzer können Doktor Eisenbart in Münden erstmals im Rahmen einer Schatzsuche-App für Smartphones entdecken. Voraussichtlich geht sie am 27. März online. Doktor Eisenbart praktiziert noch heute in Hann. Münden. Mit seinen Gehilfen Pickelhäring und Feuerschlucker hält er kleine Sprechstunden von Mai bis Oktober jeden Sonnabend im Rathaus ab.

Der historische Johann Andreas Eisenbarth starb in einem Gasthaus in Münden und wurde in einer Gruft im Altarraum in der Aegidienkirche – heute ein Café – beigesetzt.

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