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Göttingen 5.000 Tonnen weniger Abfall im Landkreis
Die Region Göttingen 5.000 Tonnen weniger Abfall im Landkreis
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09:40 04.04.2013
Quelle: Hagemann (Symbolfoto)
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Göttingen

Das sind wie auch in der Stadt Göttingen mit 405 Kilogramm pro Kopf deutlich weniger als im Vorjahr. Hinzu kommen noch gut 35 000 Tonnen Erde, Steine, Bauschutt und Straßenaufbruch, die auf den beiden Deponien in Dransfeld und Breitenberg landen. 

  • Den größten Anteil des eingesammelten Abfalls macht mit 19 814 Tonnen Hausmüll aus. 2011 waren es 20 112 Tonnen Hausmüll.
  • Eingesammelt wurden außerdem rund 3484 Tonnen Sperrmüll.
  • Aus Baum- und Strauchschnitt einschließlich Weihnachtsbäumen kamen 1274 Tonnen zusammen.
  •  121 Tonnen waren Altmetall, 551 Tonnen Elektronikschrott und 26 Tonnen Problemmüll.
  • Das eingesammelte Altpapier betrug 11 313 Tonnen, fast genau so viel wie die 11 566 Tonnen 2011.
  • Zur Verwertung wurden voriges Jahr 3413 Tonnen Glas eingesammelt und 4217 Tonnen Leichtverpackungen.
  • In den Komposttonnen landeten unverändert rund 10 730 Tonnen Bioabfälle.
  • Hinzu kamen 2381 Tonnen Park- und Gartenabfälle. In den Kompostanlagen In Dransfeld und Breitenberg wird daraus Kompost hergestellt.

Die Abfallentsorgung kostete im Landkreis insgesamt rund 10,6 Millionen Euro. Die Hälfte davon entfällt auf die Behandlung in der Anlage in Deiderode und der anschließenden Deponierung. Abfallberatung, Gebührenerhebung, Wertstoffhöfe und sonstige Kosten der Verwaltung berechnet der Landkreis mit gut einer Million Euro.

In Niedersachsen wird ungefähr die Hälfte des Abfallaufkommens verwertet. Damit weniger Abfall entstehe, müsse der Einsatz von Rohstoffen und Ressourcen verringert werden, forderte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Dienstag bei der Veröffentlichung der niedersächsischen Abfallbilanz für 2011.

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