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Göttingen Erlös für Weender Hospiz
Die Region Göttingen Erlös für Weender Hospiz
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13:39 23.04.2017
Quelle: Heller
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„Wir sind immer ausverkauft“, sagt Organisator Peter Rosenthal, während im Hintergrund die Trompete der Jazz-Band Spring 3 & the Pets zu hören ist. Die Stimmung im Saal des Tuso Weende ist bereits von der durch Film und Fernsehen bekannten Moderatorin „Frau Blaschke“ angeheizt worden. Alle Bands spielen umsonst. „Weender Künstler für Weender Bürger“, sagt Rosenthal. Die Bäckerei Thiele spendiert Brötchen und Kuchen. „Das ist ein Pfund, weil wir die Sachen hier verkaufen können“, erklärt Rosenthal.

Der Erlös wird wie bereits in den Vorjahren für einen guten Zweck gespendet. „In diesem Jahr geht das Geld an das Hospiz an der Lutter in Weende“, sagt Rosenthal. Zwischen 1000 und 1500 Euro kämen in der Regel zusammen.

Für Regina Bauer vom Hospiz ist das eine gute Sache: „Wir wollen den Menschen, die von einer schweren Krankheit betroffen sind, obwohl sie wissen, dass sie bald sterben müssen, noch eine schöne Zeit bereiten“, so Bauer. Ohne Spenden, wie die des Kulturfestes könne das Hospiz nicht wirtschaften. „Wir beschäftigen ausgebildete Pflegekräfte und sind auf private Spenden angewiesen“, erklärt Bauer weiter. Denn Krankenkassen tragen nur einen Teil der Kosten. „Das ist politisch so gewollt“, sagt Bauer. Denn mit Aktionen wie diesen solle man gleichzeitig die Bevölkerung auf die Bedeutung des Hospizes aufmerksam machen.

„Die Künstler, die bei uns auftreten, haben alle einen Bezug zu Weende“, sagt Rosenthal weiter. Das fördert den Zusammenhalt. So wie zum Beispiel Susanne Elborg, Lehrerin in Bovenden. Seit drei Jahren lebt die Hobby-Sängerin in Weende. „Es ist gut, sich für Weende zu engagieren“, sagt sie. Mit dabei waren in diesem Jahr das Rudel Rio, die Sugar Beats, die Hot Docs und die Saitenschneider. Durch das Programm führte wie immer auf ihre besondere Art Elke Reichardt alias „Frau Blaschke“. „Ich reise immer aus Hamburg an - extra für das Fest“, betont mit einem vielsagenden Augenzwinkern. Denn eigentlich arbeitet Reichardt als Pastorin in Weende.

Von Bernard Marks

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