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Göttingen Polizeibeamte gegen den "Verkehrsinfarkt"
Die Region Göttingen Polizeibeamte gegen den "Verkehrsinfarkt"
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19:51 16.09.2016
Symbolbild Quelle: dpa
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Groß Ellershausen

So hatte die CDU im Ortsrat angeregt, bei anhaltenden Verkehrsstörungen für den schnellen Abfluss des Auto-Verkehrs im Bereich der Anschlussstelle zu sorgen. In den Hauptverkehrszeiten komme es ohnehin zu langen Wartezeiten an den Ampelanlagen. Mit den geplanten Möbelmärkte gebe es zusätzliche Belastungen. Bei Stau und Sperrung der Autobahn komme es zu einem "Verkehrsinfarkt". Die langsame Ampelschaltung tue das nötigste dazu. Eine temporär veränderte Schaltung oder Einsatzkräfte zur Verkehrsregelung wären mögliche Ansatzpunkte.

Die Verwaltung teilt die Einschätzung der CDU: Umleitungen von der A 7 auf das Göttinger Straßennetz stelle "immer eine besondere Situation" dar. Für diese zusätzlichen Verkehrsmengen seien aber "keine ausreichenden Kapazitäten im Straßennetz vorhanden" und könnten auch nicht geschaffen werden, heißt es in ihrer Stellungnahme.

Zwar sei Änderung der Ampelschaltungen technisch grundsätzlich möglich. Dazu müssten alle Ampeln auf Umleitungsstrecke Kasseler Landstraße / Groner Landstraße / Bürgerstraße und Reinhäuser Landstraße geändert werden. Dies hätte aber "erhebliche negative Auswirkungen" auf die querenden Straßen und würde vor allem im Bereich Groner Tor und Geismar Tor zu weiteren erheblichen Rückstaus etwa in der Berliner Straße oder Geismar Landstraße führen. "Diese Maßnahme kann somit nicht weiter verfolgt werden", teilt die Verwaltung mit.

Nach einem Konzept der Polizeiinspektion, das einen möglichst reibungslosen Ablauf des Umleitungsverkehr ermöglichen soll, sollen in besonderen Situationen Polizeibeamte den Verkehr regeln. "Die Anschlussstelle Göttingen ist dabei ein Bereich, der in der Vergangenheit sehr frühzeitig durch Einsatzkräfte besetzt wurde", teilte die Polizei der Verwaltung mit.

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