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Göttingen Zwei Baustellen in der City
Die Region Göttingen Zwei Baustellen in der City
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16:47 22.04.2017
Ein Teil der Groner Straße ist bereits saniert (Archivbild) Quelle: Mischke
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Göttingen

Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sollen nach dem Umbau der Groner Straße im vergangenen Jahr jetzt noch auf einer Länge von 70 Metern Gehwegoberflächen folgen. In diesem Zuge werden etwa 200 Meter Leerrohre für das elektrische Versorgungsnetz und auf einer Fläche von 420 Quadratmetern Granitplatten verlegt. Damit ist das Projekt voraussichtlich noch vor dem Sommer abgeschlossen.

Insgesamt sind dann seit März 2016 für insgesamt 2,7 Millionen Euro über 2750 Quadratmeter Gehweg, 220 Meter Ladezone und zahlreiche Versorgungsleitungen entstanden. Außerdem hat die Stadt 13 Bäume anpflanzen und Lampen, Bänke und Fahrradabstellanlagen aufstellen lassen - zuvor waren aber auch einige Bäume entlang der Straße gefällt worden.

Im Zuge der letzten Arbeiten wird die Verkehrsführung auf der Groner Straße noch einmal geändert: Nur stadteinwärts wird sie für Anlieger-, Liefer- und Busverkehr passierbar sein.

Stadtauswärts soll der Verkehr aus der Zindelstraße über die Nikolaistraße zur Bürgerstraße und über die Lange-Geismar-Straße geleitet, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Auch der Busverkehr sei von der Maßnahme betroffen: Die Stadtbusse fahren von der Haltestelle Markt über die Nikolaistraße zur Bürgerstraße.

Die Haltestelle Kornmarkt wird weiterhin bedient. Ab Montagmorgen werden die Haltestellen Groner Straße und Groner Tor stadtauswärts für voraussichtlich vier Wochen nicht angefahren.

Schon im Mai gehen nach aktuellen Planungen die Arbeiten an der Roten Straße los. Wie Stadtsprecher Detlef Johannson bestätigte, sei die Ausschreibung der Arbeiten erfolgt und werde aktuell ausgewertet. Für den Abschnitt östlich der Jüdenstraße wurden drei Varianten erarbeitet und nach Anregungen der Anlieger weiterentwickelt.

Alle drei Varianten enthielten den Vorschlag, die Fahrbahn zu verlegen und so den Gehweg auf einer Seite zu verbreitern. Unterschiede bestanden in der Zahl der Parkplätze, der Radabstellmöglichkeiten und der Baumstandorte.

Die größte Zustimmung in Politik und Bevölkerung erhielt die Variante mit zehn Parkplätzen, 44 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und fünf Bäumen. Durch die Freifläche auf der Nordseite verbessere sich außerdem die Aufenthaltsqualität und der Blick auf den Platz an der Kreuzung zur Burgstraße, hieß es im städtischen Bauauschuss am Januar.

Auf die ursprünglich geplanten Sitzgelegenheit wird allerdings zugunsten von sogenannten Anlehnmöglichkeiten verzichtet. Anwohner hatten Bedenken geäußert, durch Sitzbänke könnte sich die Lautstärke in der Innenstadtstraße erhöhen. Die Rote Straße wird während der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt. Nach der Sanierung der Roten Straße steht dann Ausbau der südlichen Jüdenstraße auf dem Programm.

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