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Göttingen Aktion „Doppelklick“ in der Göttinger Stadtbibliothek
Die Region Göttingen Aktion „Doppelklick“ in der Göttinger Stadtbibliothek
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00:32 27.03.2015
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

Rund um das World Wide Web or­ga­ni­siert die Stadtbibliothek  un­ter­schied­liche Ver­an­stal­tun­gen und bietet seinen Nutzern einen Zu­gang über acht Com­pu­ter. „Dop­pel­klick – Internet für Se­nio­ren“ bei­spiels­weise, ist ein Treffpunkt jeweils montags von 10 bis 12 Uhr, bei dem die Se­ni­o­ren frei im Netz surfen können und von ehrenamtlichen Helfern be­ra­ten werden.

Mittler­weile habe sich „he­raus­kris­tal­li­siert“, dass nicht alle Senio­ren, die vorbeikommen, Hilfe brau­chen, berichtet Renata Schmidt, Mit­arbeiterin der Stadt­bib­lio­thek. Für die meis­ten sei wichtig: „Ich kann da surfen und jederzeit bei Pro­ble­men nach­fragen.“ Eine „Kin­der­siche­rung“ im Brow­ser schützt vor zwie­lich­ti­gen Web­seiten, er­klärt Schmidt. „Es ist ein offenes An­ge­bot – ein Treffpunkt und kein Kurs“, betont die Mit­ar­bei­terin der Bib­lio­thek. „Wich­tig ist nur, dass die Senio­ren grund­le­gende Kennt­nis­se im In­ter­net ha­ben.“

Der Wunsch nach solch einem Treffpunkt war im Jahr 2000 ent­standen, berichtet Schmidt: Die Stadt­bib­liothek hatte mit der Uni­versität des Dritten Lebens­alters (UDL) eine Infor­ma­tions­woche zum Thema Inter­net und Senio­ren or­ga­ni­siert. Viele Mit­glie­der der UDL und Besucher der Ver­an­stal­tung hätten einen Be­darf für eine Anlaufstelle ge­äu­ßert. Mitt­ler­weile man­gelt es an eh­ren­amt­lichen Hel­fern, sagt Schmidt.

„Ich komme eigentlich jeden Tag“, sagt ein 65-jähriger Nutzer. Ledig­lich montags ist der Zu­gang für Senioren gratis. Doch für den ehemaligen Zahnarzt ist es eine Mög­lichkeit, sicher und anonym im Netz zu surfen: „Ich bin nicht bei Facebook, habe kein Twit­ter.“ Aber er liest und schreibt E-Mails, re­cher­chiert zu be­stimm­ten Themen oder Begriffen mit der Such­maschine Google.

Darlene Gruschewsky freut sich über die Möglichkeit, montags gratis surfen zu können, und speichert die Seiten, die sie in­te­res­sieren, auf dem USB-Stick und liest sie zu Hause in Ruhe. Die acht Plätze an den Com­pu­tern sind meistens voll besetzt, sagt Schmidt.

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