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Göttingen Apassionata in der Göttinger Lokhalle
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00:26 09.05.2018
Dressur und Akrobatik zu Pferd: Mit der neuen Show "Gefährten des Lichts" gastiert die Show Apassionata in der Göttinger Lokhalle. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

Die Story, die die Rahmenhandlung für die Show liefert, ist schnell erzählt: Das junge Mädchen Alana ist auserwählt, sich auf die Suche nach den Gefährten des Lichts zu machen. Denn nur gemeinsam können sie mit der Wärme und Leuchtkraft ihrer Herzen der nahenden Dunkelheit Einhalt gebieten. Um diese Menschen mit leuchtenden Herzen zu finden, begibt sie sich mit einem Amulett auf eine unvergessliche Reise durch Zeit und Raum.

Szene aus "Gefährten des Lichts". Quelle: Christoph Mischke

Hochkarätige Reitkunst

Die Zuschauer erleben eine nahezu perfekt choreographierte Show mit Pferderassen aller Couleur: Araber, Azteken, Friesen oder Lusitanos, Mini-Shetlandponys und Quarterhorse. In der heißen Wüste Arabiens, zwischen Bauchtänzerinnen und Feuerschalen zeigt die Hasta Luego Company wilde Beduinen auf Hengsten in waghalsigen Manövern. Entspannung und Gelächter erzeugt die lustige Esel-Comedy von Bartolo Messina, der seine Tiere in völliger Freiheit lenkt. Er verzückt die Zuschauer später noch mit süßen Mini-Ponys und zwei Tinkern in einer niedlichen Freiheitsdressur. Auch als indischer Prinz Banji begeistert Messina mit einer eindrucksvollen Freiheitsdressur mit zwei Pferden. Der Italiener Franceso Nobile zeigt mit seinem Friesen „Goliath“ hochkarätige Reitkunst, die er mit kleinen Kunststücken verbindet: So zeigt sein schwarzer Vierbeiner eine wunderschöne Passage, während Francesco rückwärts auf ihm sitzend jongliert. Auch Seilspringen ist für die beiden kein Problem.

Szene aus "Gefährten des Lichts". Quelle: Christoph Mischke

Gegenseitiger Respekt

Im wilden Westen zwischen Indianern und Cowboys darf natürlich ein Sheriff nicht fehlen, der entlaufene Gefangene wieder fassen muss: Das besorgt eindrucksvoll Westernreiter Jörg Pasternak aus Herzberg mit seinem Quarterhorse „Dirty Harry“. Der Flamenco-Battle zwischen einer Tänzerin und einem Pferd zieht die Gäste als nächstes in ihren Bann. Was Freiheitsdressur bedeutet, zeigt Sylvie Wilms in ihrer anmutigen Dressur: Sie lässt sie allein durch ihre Stimme und ihre Körpersprache 14 Pferde verschiedener Rassen Lektionen vollführen. Der gegenseitige Respekt und das Vertrauen zwischen Tier und Mensch wird bist in die letzten Reihen greifbar und sorgt für emotionale Momente.

Apassionata bietet am Sonntag um 14 Uhr und 18.30 Uhr zwei weitere Vorstellungen, für die es noch Tickets gibt.

Von Christoph Mischke

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