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Göttingen Wie kooperieren Einrichtungen offener Kinder- und Jugendarbeit?
Die Region Göttingen Wie kooperieren Einrichtungen offener Kinder- und Jugendarbeit?
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00:35 23.04.2018
Ekkehard Jung und Angelika Lau haben gemeinsam mit anderen Akteuren Schwerpunktthemen aus dem "Rahmenkonzept der offenen Kinder- und Jugendarbeit" in Göttingen vorgestellt. Quelle: Scheiwe Hannah
Göttingen

Das Konzept, das 2012 entwickelt wurde, solle in diesem Jahr außerdem evaluiert werden, teilte Ekkehard Jung, Fachdienstleiter Jugendarbeit/Jugendförderung der Stadt Göttingen, mit.

Beteiligte des Arbeitskreises zur offenen Kinder- und Jugendarbeit

An dem Arbeitskreis zur offenen Kinder- und Jugendarbeit beteiligen sich das Jugendhaus Holtenser Berg, das Jugendzentrum Weende, das Jugendzentrum Maschmühle, der Jugendclub Grone, der Jugendtreffpunkt Grone-Süd, Kore, der Stadtjugendring, das Jugendzentrum Innenstadt (Juzi), das Jugendhaus Gartetalbahnhof, das Jugendzentrum Geismar, das Kinderhaus Abraxas, das Kinderhaus Zebolon, das Kinderhaus Grone-Süd, das Kinderhaus Leineberg, das Kinderhaus Lohmühle und das Awo Kinder- und Jugendhaus. Darunter sind städtische Einrichtungen und Einrichtungen in freier Trägerschaft, wie Jung erklärt.

In der Vorstellung ging es vor allem darum, wie das Thema Kooperationen aus dem Rahmenkonzept im vergangenen Jahr umgesetzt wurde. „Wir haben unter anderem einen Workshop zu Kooperationen organisiert“, berichtete Volker Ronneberger, Mitglied des Arbeitskreises. Darin sei es darum gegangen, welche Einrichtungen mit welchen anderen Einrichtungen, Vereinen oder Verbänden Kooperationen habe und wer welche Rolle in diesen Kooperationen spiele. Außerdem hätten die Vertreter der Einrichtungen Netzwerkkarten erstellt, auf denen sie ihre derzeitigen Netzwerke verbildlicht haben – aber auch, welche Kooperationen beispielsweise intensiviert werden sollen.

Ausblick auf die Pläne des Arbeitskreises für 2018/2019

Angelika Lau vom Jugendzentrum Weende gab außerdem einen Ausblick auf die Pläne des Arbeitskreises für dieses und nächstes Jahr: „Es soll um sozialräumliche Entwicklungen und Herausforderungen an die offenen Kinder- und Jugendarbeit gehen“, sagte sie. Außerdem müsse bei der Evaluation betrachtet werden, ob an dem Konzept etwas verändert oder verbessert werden solle. „Der Jugendhilfeausschuss und der Rat entscheiden, ob es so weitergemacht wird“, ergänzte Jung. Zurzeit werde das Konzept mit 35 000 Euro pro Jahr von der Stadt gefördert, außerdem beinhalte es Leistungs- und Budgetverträge für die Einrichtungen freier Träger.

Auch Jugenddezernent Siegfried Lieske (Grüne) war zu Gast und äußerte sich zu dem Konzept, in dem die Beteiligten sich 2012 „auf gemeinsame Standarts verständigt“ hätten. Für ihn spiele unter anderem der Begriff der Kompetenzerweiterung bei der Umsetzung des Konzepts eine wichtige Rolle, so Lieske. „Es muss ein Ziel sein, die Jugendlichen dabei zu unterstützen, ihre Handlungskompetenzen auszubilden“, findet er. Jung stellte als einen für ihn zentralen Punkt der offenen Kinder- und Jugendarbeit heraus, dass die Kinder und Jugendlichen Räume haben, „in denen sie sich frei entfalten können“. „Räume, in denen sie Erwachsene als Ansprechpartner haben, die aber keine intervenierende Pädagogik wie beispielsweise in der Jugendsozialarbeit anwenden“, führte der Fachdienstleiter Jugendarbeit/Jugendförderung der Stadt Göttingen aus.

Von Hannah Scheiwe

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