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Göttingen Arnoldi-Schule gewinnt Kurzfilmpreis
Die Region Göttingen Arnoldi-Schule gewinnt Kurzfilmpreis
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00:31 03.06.2018
Filmpreis-Gewinner aus Göttingen: Julia Frank, Zafer Polat, Jonathan Lackermeier, Awin Schekho, Hakan Cengiz, Silke Reitz und Ali Reza Dehghani von der Arnoldi-Schule. Quelle: r
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Göttingen

Die Schüler der Arnoldi-Schule überzeugten die Jury mit ihrem Film „Nähmaschine – Jeder kann was ändern!“. Darin thematisieren sie „auf aktuelle und künstlerische Weise menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und das Engagement für globale Gerechtigkeit“, heißt es in einer Mitteilung der LEB. Unterstützt wurden sie bei der Ideenentwicklung und beim Filmdreh vom Epiz Göttingen im Projekt „Fit for fair – Fairer Handel trifft Sport“.

„Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen“

Ein Arnoldi-Schüler berichtet: „Die Protagonistin hat das, was im Film gezeigt wird, auf der Flucht aus Syrien als Näherin in einer türkischen Textilfabrik selbst erlebt: Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und keine existenzsichernden Löhne“.

Ebenfalls nominiert waren „Dahoam“ von Christian Ewald, „Wie die Weltrettung zur Welt kam“ von Linda Verweyen und Abdalstar Esreb und dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V. Hamburg und „100 Jahre Frauenwahlrecht – Wofür kämpfen wir heute?“ von Franziska Rutz und Karin Oesten aus Braunschweig.

„Politische Bildung“ als „Königsdisziplin“

Das Kurzfilmfestival als Abschlussveranstaltung der „Kritischen Reihe-Dialoge im ländlichen Raum“. Carsten Meyer, Direktor der LEB, bezeichnete das Thema „Politische Bildung“ als „Königsdisziplin“.

Gefördert wurde das Filmfestival durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die LEB-Kreisarbeitsgemeinschaft Braunschweig und Umland.

Von Michael Brakemeier

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