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Göttingen Asphaltwerk investiert an Abfahrt Deiderode
Die Region Göttingen Asphaltwerk investiert an Abfahrt Deiderode
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21:01 09.12.2009
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Kernstück des geplanten Industriekomplexes sind ein Asphaltmischwerk mit 37 Meter hohem Silo und eine Baustoff-Recyclinganlage. Donnerstag wird das Vorhaben im Rat der Gemeinde Friedland im Sporthaus Klein Schneen vorgestellt.

Weil der Investor ein gleichartiges Werk im nahen Thüringen aufgibt, wird ein Teil der Arbeitsplätze allerdings wohl nur verlagert werden. Der bisherige Standort war befristet genehmigt. Dem Vernehmen nach will die Unternehmensgruppe einen dauerhaften Standort in dem verkehrsgünstig gelegenen Gewerbegebiet schaffen. Eine Option auf die Erweiterung der zunächst 27 000 Quadratmeter großen Fläche auf Friedländer Gemeindegebiet hat sich die Firma bereits gesichert. Im Falle der Erweiterung würden bis zu 120 Arbeitsplätze geschaffen.

Es ist die erste Investition in dem von den Gemeinden Rosdorf und Friedland gemeinsam entwickelten Gewerbegebiet. Erschließungsträger ist die gemeindliche Erschließungsgesellschaft, deren Vertreter – die beiden Bürgermeister Harald Grahovac und Andreas Friedrichs (beide SPD) und Sparkassenchef Rainer Hald – sich jetzt mit Planern und dem Wasserverband vor Ort trafen. Die angefragte Fläche liegt im Zentrum des Gewerbegebietes und wird als „Anker für die weitere Entwicklung“ betrachtet, so Friedrichs. Allerdings muss die Anlage nach Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigt werden. Es ist zudem 24-Stunden-Betrieb geplant. Im Flächennutzungsplan muss der Bereich als Industriegebiet ausgewiesen werden. Weil das Gelände von den benachbarten Dörfern weit entfernt liegt und der Verkehr keine Ortschaft durchfahren muss, sehen alle Beteiligten Chancen für die Genehmigung. „Wenn nicht hier, wo sonst“, sagt Friedrichs.

Dem Investor, so weiter, sei gerade an der Ortsferne und an einem Dauerstandort gelegen. Erschlossen wird die Fläche über die vorhandene Zufahrt zum Klärwerk der benachbarten Deponie. Weil die Fläche auch als Logistikzentrale dienen solle, werde der Lastwagenverkehr auf den wenigen hundert Metern zur Autobahn zunehmen. Entstehen sollen neben den industriellen Anlagen auch ein Büro-, Sozial- und Waagebereich, eine Tankstelle sowie Parkplätze. Baubeginn könnte Ende 2010 sein.

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